Mit dem Kajak durch den Spreewald

Mit dem Kajak durch den Spreewald, 04.07.2016

Schönheit, Einzigartigkeit und Friedlichkeit – dafür ist der mit der Bahn von Berlin aus nur eine knappe Stunde entfernte Spreewald bekannt. So unternahmen wir, der Geographie Grundkurs, am Montag, den 04. Juli 2016, mit Frau Patzak und mit Unterstützung von Herrn Hanke, Frau Köhler und Frau Bekurtz einen Ausflug nach Lübbenau, um von dort aus, unterwegs mit Kajaks, die diversen Spreeflusslaufverzweigungen zu erkunden. Nach einer einstündigen Bahnfahrt und einem kurzen Spaziergang durch den Schlosspark zum Bootsverleih folgte auch schon die Einweisung bezüglich der Regeln auf dem Wasser. Danach ging es sofort los. In 2er-Kajaks paddelten wir für drei Stunden bei Sonnenschein durch die verträumten Kanäle des Spreewaldes mit dem Lübbenauer Bürgerwald als Kulisse im Hintergrund. Auf den Flussläufen, wie der Hauptspree, der Hanschens Spreeze oder dem Dorotheengraben, vorbei an Enten, Kähnen und den historischen Spreewaldhäusern begegneten uns immer wieder kleine Herausforderungen. So durchquerten wir auch einige Schleusen, wie z.B. die Schleuse Spreezewehr oder die Schleuse Kamske, durch die wir uns und andere Paddler eigenständig und erfolgreich schleusen konnten. Nach getaner Arbeit gab es für alle Willigen auf dem Marktplatz ein Eis und auf der Zugrückfahrt waren die meisten von uns dann schon weniger gesprächig und einfach nur noch müde von der erlebnisreichen Tour.

Alles in Allem haben wir eine schöne und auch anstrengende Zeit auf dem Wasser erlebt, die wir mit kleinen Zusammenstößen, Schilfausflügen und auch der ein oder anderen Muskelkatergarantie gemeistert haben.

Geographie Grundkurs

Geographieexkursion nach Greifswald

Studieren mit „Meer“wert! – damit wirbt die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald. Ob das so wirklich stimmt, wollten wir mal näher herausfinden und sind deswegen an die „doppeltstrahlende“ Küste gefahren.

Am Mittwoch, gleich nach dem Unterricht, ging es für uns, Frau Patzak, Herrn Tietz und Frau Stein, einer befreundeten Referendarin von Frau Patzak, via Bahn los gen Norden. Damit wir uns während der Fahrt nicht „langweilen“, bekamen wir exkursionsvorbereitende Aufgaben rund um das Thema „Energiegewinnung“. Nach einer sonnigen Fahrt durch gelbe Rapsfelder kamen wir abends in der Hansestadt an, stärkten uns erst im Humboldt-Restaurant, um dann anschließend noch einen kleinen Spaziergang durch die lichtdurchflutete Stadt zu unternehmen. Dabei haben wir nicht nur den Museumshafen, sondern auch den schönen Marktplatz und die brandneue Universitätsbibliothek gesehen.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Lubmin, einem Kurort direkt in der Nähe von Greifswald, der nicht nur für seine wunderschönen Strände, sondern auch für das direkt anliegende ehemalige Atomkraftwerk bekannt ist. Den Vormittag verbrachten wir am Strand – wir sind die Seebrücke auf- und abgelaufen, haben uns die Küstenformen angeguckt und in Gruppen die Aufgaben zum Thema „Energiegewinnung“ verglichen und ausgewertet. Mit nun viel Vorwissen gefüttert, gingen wir am Strand entlang Richtung AKW. Angekommen, sahen wir zur Einführung eine Präsentation, in der uns erklärt wurde, wie das Atomkraftwerk funktioniert hatte und wie es jetzt abgebaut wird. In Gruppen wurden wir durch das Kraftwerk geführt. Es war nicht nur kalt, eng und nass, sondern auch sehr interessant. Es gab Räume voller Kabel, tonnenschwere Röhre, genauso wie Kaltwasserleitungen von „nur“ 270 Grad Celsius, während in den Warmwasserleitungen dreißig Grad wärmeres Wasser war. Auch einen Blick in einen Atomreaktor konnten wir werfen! Wieder zurück in Greifswald, hatte Frau Patzak eine Stadtrallye für uns geplant, bei der […]