Aktuelle Position: 

Begabtenförderung

Seit dem Jahr 2008 beschäf­tigt sich unse­re Schu­le mit der geziel­ten Bega­bungs­för­de­rung. Die Schnell­läu­fer­klas­sen konn­ten eine Klas­se über­sprin­gen. Mit dem Schul­jahr 2011/​12 kann das Abitur schon nach 12 Schul­jah­ren erwor­ben wer­den. Aus den Schnell­läu­fern wur­den die Schnell­ler­ner, die durch beson­de­re Ange­bo­ten im Enrich­ment-Unter­richt geför­dert werden.

Der Enrich­ment-Unter­richt ist mit einer Dop­pel­stun­de fes­ter Bestand­teil der Stun­den­ta­fel. Hier wer­den alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler in klei­ne­ren Grup­pen, klas­sen­über­grei­fend und pro­jekt­ar­tig unter­rich­tet. Wobei die Inter­es­sen der Ler­nen­den den Unter­richts­in­halt mitbestimmen.

Was wird neben die­ser För­de­rung noch getan? In jedem Jahr gibt es in ver­schie­de­nen Fächern Wett­be­wer­be und Olym­pia­den, an denen Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schu­le teil­neh­men und ihr Bes­tes geben.

Meh­re­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Klas­sen­stu­fen 5–9 haben bereits erfolg­reich an der „Ber­li­ner Schul­Aka­de­mie für beson­ders Begab­te“ teil­ge­nom­men, um dort im Som­mer meh­re­re Tage lang an inter­es­san­ten Pro­jek­ten mit­zu­wir­ken. Für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der SEK II stre­ben wir die Teil­nah­me an der Deut­schen Schü­ler­aka­de­mie an.

Beson­de­re Bega­bun­gen wer­den zudem im Rah­men der Inter­es­sen­ge­mein­schaf­ten am Nach­mit­tag geför­dert. So berei­ten sich dort Schü­le­rin­nen und Schü­ler z.B. auf das Erlan­gen von Sprach­zer­ti­fi­ka­ten vor.

Über ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot ver­su­chen wir die Bega­bun­gen auch im täg­li­chen Unter­richt zu för­dern und zu ent­de­cken. Denn es ist vor­der­grün­dig die Bil­dung, die die Bega­bung erkennt und wach­sen lässt.

Exzellenzkurse (verbindlicher Teil der Stundentafel)

In 3 bis 5 eigens kon­zi­pier­ten Kur­sen haben beson­ders talen­tier­te und inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit, sich ver­tieft und for­schend mit anspruchs­vol­len The­men zu beschäf­ti­gen – über das nor­ma­le Fach­cur­ri­cu­lum hin­aus. Die Teil­nah­me ist ver­bind­lich und erfolgt im Rah­men der regu­lä­ren Stundentafel.

Orga­ni­sa­to­ri­sche Hinweise:

  • Die Inhal­te des wäh­rend­des­sen ver­säum­ten Regel­un­ter­richts müs­sen eigen­ver­ant­wort­lich nach­ge­ar­bei­tet werden.
  • Klas­sen­ar­bei­ten und sons­ti­ge Leis­tungs­nach­wei­se sind wei­ter­hin zu erbrin­gen – ggf. in ange­pass­ter Form.
  • Die Lehr­kraft des Exzel­lenz­kur­ses unter­stützt aktiv bei der Koor­di­na­ti­on der Leistungserbringung.
  • Am Schul­jah­res­en­de erhal­ten die Teil­neh­men­den ein Zer­ti­fi­kat über die absol­vier­te Leis­tung und das bear­bei­te­te Thema.
  • Die Kurs­wahl erfolgt indi­vi­du­ell aus dem jähr­lich wech­seln­den Angebot.
ONG+ Programm (individuelle Entwicklungszeit)

Die­ses län­ger­fris­tig ange­leg­te För­der­for­mat rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit beson­de­rem Enga­ge­ment, aus­ge­präg­ter Selbst­stän­dig­keit und viel­fäl­ti­gen Inter­es­sen. Es bie­tet wöchent­lich 2 bis 8 Stun­den Zeit zur eigen­ver­ant­wort­li­chen Arbeit an einem selbst gewähl­ten Ent­wick­lungs­ziel – z. B. in den Berei­chen Wis­sen­schaft, Kunst, Tech­nik, Spra­che oder Soziales.

Kern­punk­te des Programms:

  • Die Ent­wick­lungs­zeit wird durch Redu­zie­rung des Regel­un­ter­richts ermöglicht.
  • Auch hier gilt: Alle ver­bind­li­chen Leis­tungs­nach­wei­se müs­sen regu­lär oder in gleich­wer­ti­ger Form erbracht werden.
  • Die indi­vi­du­el­len Zie­le wer­den regel­mä­ßig mit einer betreu­en­den Lehr­kraft abge­stimmt, reflek­tiert und bei Bedarf angepasst.
  • Geför­dert wer­den nicht nur fach­li­che Bega­bun­gen, son­dern eben­so per­sön­li­che Rei­fe und metho­di­sche Kom­pe­ten­zen – gezielt und nachhaltig.
Auswahlverfahren

Die Aus­wahl geeig­ne­ter Schü­le­rin­nen und Schü­ler erfolgt auf Grund­la­ge päd­ago­gi­scher Gesamt­be­ur­tei­lun­gen durch die unter­rich­ten­den Lehr­kräf­te im Rah­men der zwei­mal jähr­lich statt­fin­den­den Klas­sen­kon­fe­ren­zen. Maß­geb­lich sind dabei nicht nur schu­li­sche Leis­tun­gen, son­dern auch Eigen­mo­ti­va­ti­on, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und aus­ge­präg­te Inter­es­sen.
Soll­ten Lehr­kräf­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler für geeig­net hal­ten, wer­den die­se sowie deren Eltern vor den Som­mer­fe­ri­en per­sön­lich infor­miert. Die Teil­nah­me erfolgt selbst­ver­ständ­lich auf frei­wil­li­ger Basis und nur im Ein­ver­neh­men mit allen Beteiligten.

Wir sind über­zeugt, mit die­sem neu­en Kon­zept einen wich­ti­gen Schritt zur sys­te­ma­ti­schen För­de­rung indi­vi­du­el­ler Poten­zia­le zu gehen – im Sin­ne einer schu­li­schen Bil­dung, die Leis­tung for­dert, Ver­ant­wor­tung för­dert und Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung ernst nimmt.

Schul­lei­tungs­team

Einblicke in die Begabtenförderung am ONG