Referendare und neue Lehrer

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Referendare und neue Lehrer 2018-03-05T12:22:40+00:00

veröffentlicht: 23. Oktober 2017, verantwortlich:

Der neue Lehrer unterrichtet, wie es die moderne Pädagogik lehrt: Teamarbeit, diverse Methoden und Medienkompetenz.

Sie wissen nicht, was Referendare sind?

Als Referendar oder Referendarin geht man nach einem abgeschlossenen Studium für eineinhalb Jahre an eine Schule, um mehrere Prüfungen zu absolvieren. Man hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle Lehrer, man ist also ein Lehrer oder eine Lehrerin in Ausbildung. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Referendar/einer Referendarin und einem Lehrer/einer Lehrerin besteht darin, dass man während des Referendariats zusätzlich Seminare in seinen beiden Fächern besucht – somit weniger Stunden (maximal acht in der Woche), unterrichtet – und die Bezahlung entsprechend geringer als bei den ‚Vollzeitlehrern‘ ausfällt.

Am Ende des Referendariats müssen sich die angehenden LehrerInnen schließlich der Examensprüfung stellen, um staatlich anerkannte/r LehrerIn zu werden. Eine ganz schön aufregende Sache nicht nur für den Prüfling, denn auch die SchülerInnen müssen in der Prüfungssituation zeigen, was sie alles gelernt haben.

Ich wurde im Sommer 1990 in Berlin-Pankow geboren und bin im schönen Hellersdorf aufgewachsen. Nach dem Abitur ging es dann zunächst zum Grundwehrdienst und danach verschlug es mich in die ebenfalls schöne Universitäts- und Hansestadt Greifswald für das Lehramtsstudium, auch wenn ich den frischen Wind an der Küste definitiv nicht vergessen werde. Was mich an dem Beruf des Lehrers am meisten fasziniert, ist die tägliche Herausforderung, eine schier unendliche Fülle an großen und kleinen Aufgaben zu meistern und kein Tag dem anderen gleicht. Es ist ebenso die Fähigkeit, sich trotz zunehmenden Altersunterschieds der Perspektive der Schülerinnen und Schüler anzunehmen und ein Teil ihrer Welt als Ansprechpartner und Lernbegleiter zu sein. Ich bin begeisterter Historiker von Herzen und hoffe, diese Faszination für die Vergangenheit an die Lernenden stets weiterzugeben.

Zusammen mit den SchülerInnen die Geschichte hinterfragen und das Spanische sowie das (inter-)kulturelle Leben, was diese Sprache mit sich bringt, kennenlernen – das war und ist mein Ziel als Lehrerin dieser zum Teil doch ungewöhnlichen Fächerkombination. Beides unterrichte ich aus Leidenschaft und freue mich immer wieder darauf, den Unterricht für und mit SchülerInnen zu gestalten.

Ich möchte meine Schüler einerseits für Naturwissenschaften begeistern und sie somit befähigen die Veränderungen und Prozesse unserer Umwelt zu verstehen und zu hinterfragen. Andererseits ist es das Zeil meines Unterrichts die Schüler für die digitalen Herausforderungen unserer Zeit fit zu machen.

Sport allgemein, aber insbesondere das Sprinten, Springen und Werfen, waren ein wichtiger Bestandteil meiner Kindheit. In der Schule liebte ich es auch Karten anzuschauen und mir sämtliche Länder, Städte und weitere topographische Objekte einzuprägen. Als junger Lehrer ist es nun mein Ziel, dass diese Freude an beiden Fächern für euch im Unterricht spürbar wird.

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ (Aldous Huxley)

Mein Name ist Lisa Weiße und ich unterrichte seit dem 2. Schulhalbjahr 2017/18 am Otto-Nagel-Gymnasium die Fächer Deutsch und Englisch.

Nach dem Abitur habe ich meine Leidenschaft für Sprachen und Literatur zum Beruf gemacht und Deutsch und Englisch an der Humboldt Universität zu Berlin sowie parallel dazu Japanisch und Ägyptologie an der Freien Universität Berlin studiert.

Zwischen meinen Abschlüssen habe ich jeweils die Gelegenheiten für mehrmonatige Auslandsaufenthalte in Asien, Südamerika und den USA genutzt, um etwas von der Welt zu sehen, kulturelle und schulische Vielfalt kennenzulernen und meine erlernten Sprachen zur praktischen Anwendung zu bringen.

Was ich am Lehrerberuf besonders schätze, ist sein Raum für individuelle Kreativität und persönliche Entfaltung. Ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit am ONG ein wenig von der Begeisterung für meine Fächer an möglichst viele Schüler/innen weitergeben kann.