Kurs-/Austauschfahrten

/Kurs-/Austauschfahrten

Serdecznie Witamy !  –  Herzlich willkommen !

In der Woche vom 19.9. – 23.9. hatten wir, die Klasse 10.2, zum ersten Mal in der Geschichte des ONG Austauschschüler aus Polen zu Gast. Sie kommen aus Poznan und lernen an der bilingualen Privatschule.

Für den Großteil der Klasse war es der erste Austausch und dementsprechend war die Aufregung groß. Wir stellten uns viele Fragen: Wie soll ich auf ihn oder sie zugehen? Worüber soll ich mit ihm reden? Verstehen wir uns überhaupt persönlich?

Diese Fragen sollten sich dann am Sonntagabend allerdings alle klären. Wir haben unsere Austauschschüler in Empfang genommen und verbrachten den ersten Abend in der Familie.

Am Montag Vormittag fand die offizielle Begrüßung statt. Wir führten unsere Gäste durch unsere Schule und sie wurden anschließend in der Aula bei Keksen und Kuchen mit freundlichen Worten von Herrn Tietz, als Vertreter der Schulleitung, begrüßt.

Danach ging es ab in die Stadt. Unsere Lehrerinnen hatten eine Stadtrallye vorbereitet, die uns mit kniffligen Fragen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins führte.

Am Dienstag haben wir uns ein bisschen mit der Englischen Kultur beschäftigt. Wir waren in der Domäne Dahlem (eine Farm auf der noch alle Lebensmittel ohne Chemie hergestellt werden: Vom Feld bis auf den Teller) beim „English Tea Time“ und haben leckere Scones gebacken. Den Nachmittag durften wir selber gestalten und sind auf die Wünsche unserer Gastschüler eingegangen.

Am Mittwoch widmeten wir uns der Deutschen Kultur – besser gesagt der Berliner Geschichte. Wir haben eine geführte Fahrradtour durch das Stadtzentrum und entlang des Mauerparks gemacht und viele neue Informationen gesammelt. Am Nachmittag ging es dann ins SeaLife Berlin um den lehrreichen Tag ein wenig aufzulockern.

Donnerstag stand ein Ausflug nach Potsdam zum Schloss Sanssouci auf dem Plan. Dort nahmen wir an einer Führung durch die neuen Kammern teil und haben viel […]

Bonjour; Baguette… Merci !?

Auch dieses Jahr waren wieder Schüler des 11. Jahrgangs zur Studienfahrt an der Côte d’Azur. Nach einer langen Busreise kamen wir am Samstagabend in unserer Unterkunft im schönen Port Grimaud an. Am nächsten Tag haben wir erstmal die Unterkunft und den nahegelegenen Strand erkundet, sowie im glasklaren Meer gebadet. Auch bereits die ersten unserer Vorträge präsentierten wir an dem Tag.

Am Montag fuhren wir mit dem Bus nach Grasse, die Welthauptstadt des Parfums. Dort erhielten wir eine Führung durch die älteste Parfumerie der Stadt und hatten die Möglichkeit, verschiedene Düfte auszuprobieren.

Am nächsten Tag ging es mit der Fähre nach St. Tropez. Die Stadt der Schönen und Reichen durften wir auf eigene Faust erkunden. Viele waren sehr beeindruckt von den starken Gegensätzen der Stadt, mit ihren protzigen Jachten auf der einen Seite und den verwinkelten Gassen auf der anderen.

Mittwoch fuhren wir dann mit einer Bimmelbahn in das Mittelalterdorf von Grimaud, von dessen Burg man einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft hatte. Grimaud erinnert an eine verschlafene Stadt, die mit ihren Cafés und Kunstausstellungen wie aus einem französischen Film zu sein scheint.

Donnerstags machten wir eine Tour durch Nizza, wo wir die Stadt besichtigten. Auch hier waren die Gegensätze der Stadt allgegenwärtig. Von einem Aussichtspunkt, in einem der schönen Grünanlagen, war sie gut überschaubar. Leider wurde der Eindruck dieser Stadt durch das Attentat am selben Tag überschattet.

Für Freitag gab es kein explizites Programm, also lag der Großteil von uns am Strand und genoss die Sonne. Am Abend waren wir alle gemeinsam am Wasser und ließen die Fahrt nochmal Revue passieren.

Samstagmorgen wurden dann noch die letzten Koffer gepackt und schon ging es wieder auf den Rückweg nach Biesdorf. Wir kamen alle gesund und halbwegs munter wieder an.
Ein großes Dankeschön geht an […]

Geographieexkursion nach Greifswald

Studieren mit „Meer“wert! – damit wirbt die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald. Ob das so wirklich stimmt, wollten wir mal näher herausfinden und sind deswegen an die „doppeltstrahlende“ Küste gefahren.

Am Mittwoch, gleich nach dem Unterricht, ging es für uns, Frau Patzak, Herrn Tietz und Frau Stein, einer befreundeten Referendarin von Frau Patzak, via Bahn los gen Norden. Damit wir uns während der Fahrt nicht „langweilen“, bekamen wir exkursionsvorbereitende Aufgaben rund um das Thema „Energiegewinnung“. Nach einer sonnigen Fahrt durch gelbe Rapsfelder kamen wir abends in der Hansestadt an, stärkten uns erst im Humboldt-Restaurant, um dann anschließend noch einen kleinen Spaziergang durch die lichtdurchflutete Stadt zu unternehmen. Dabei haben wir nicht nur den Museumshafen, sondern auch den schönen Marktplatz und die brandneue Universitätsbibliothek gesehen.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Lubmin, einem Kurort direkt in der Nähe von Greifswald, der nicht nur für seine wunderschönen Strände, sondern auch für das direkt anliegende ehemalige Atomkraftwerk bekannt ist. Den Vormittag verbrachten wir am Strand – wir sind die Seebrücke auf- und abgelaufen, haben uns die Küstenformen angeguckt und in Gruppen die Aufgaben zum Thema „Energiegewinnung“ verglichen und ausgewertet. Mit nun viel Vorwissen gefüttert, gingen wir am Strand entlang Richtung AKW. Angekommen, sahen wir zur Einführung eine Präsentation, in der uns erklärt wurde, wie das Atomkraftwerk funktioniert hatte und wie es jetzt abgebaut wird. In Gruppen wurden wir durch das Kraftwerk geführt. Es war nicht nur kalt, eng und nass, sondern auch sehr interessant. Es gab Räume voller Kabel, tonnenschwere Röhre, genauso wie Kaltwasserleitungen von „nur“ 270 Grad Celsius, während in den Warmwasserleitungen dreißig Grad wärmeres Wasser war. Auch einen Blick in einen Atomreaktor konnten wir werfen! Wieder zurück in Greifswald, hatte Frau Patzak eine Stadtrallye für uns geplant, bei der […]