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“Tschüss heißt auf Niederländisch: Tot Ziens” – Austauschfahrt der 10.1 nach Amersfoort

Was bleibt von einer Woche vol­ler Ein­drü­cke? Eine kla­re Ant­wort kam von vie­len Betei­lig­ten: „Das war eine unver­gess­li­che Zeit.“

Vom 31. März bis zum 4. April 2025 reis­te unse­re Klas­se 10.1 im Rah­men von Eras­mus+ nach Amers­fo­ort, um gemein­sam mit nie­der­län­di­schen Austauschpartner*innen vom Vat­horst Col­lege Euro­pa in der Pra­xis zu erle­ben. Neben kul­tu­rel­len High­lights und schu­li­schen Akti­vi­tä­ten ent­stan­den vor allem: ech­te Begeg­nun­gen, neue Freund­schaf­ten und der Mut, aus der eige­nen Kom­fort­zo­ne her­aus­zu­tre­ten.

Gemein­sam unter­wegs – mit Graf­fi­ti, Pfann­ku­chen und Achterbahnen

Der Ein­stieg in die Woche begann herz­lich: Nach der Ankunft wur­den unse­re Schüler*innen mit einem nie­der­län­di­schen „Stamppot“-Buffet emp­fan­gen. In den fol­gen­den Tagen tauch­ten sie in das nie­der­län­di­sche Schul­le­ben ein, besuch­ten gemein­sam Unter­richt und reflek­tier­ten in Tan­dem­grup­pen Unter­schie­de und Gemein­sam­kei­ten. Beson­ders ein­drucks­voll war für vie­le der Graf­fi­ti-Work­shop, bei dem die Jugend­li­chen ihre Gedan­ken krea­tiv auf Holz ban­nen konn­ten – vie­le nann­ten es eines der High­lights der Woche.

Die Exkur­si­on nach Ams­ter­dam brach­te Span­nung und Stau­nen: Vom Dun­ge­on bis zu Madame Tus­s­auds, vom Stadt­bum­mel bis zur Kunst­aus­stel­lung – es wur­de gestaunt, gelacht und foto­gra­fiert. Eben­so begeis­tert zeig­ten sich die Schüler*innen vom Frei­zeit­park Eft­e­ling, wo bei Ach­ter­bahn­fahr­ten und Pom­mes die letz­ten Hem­mun­gen fie­len und inter­kul­tu­rel­le Teams ganz selbst­ver­ständ­lich funktionierten.

All­tag und Aben­teu­er – Euro­pa erleben

Abseits der gro­ßen Pro­gramm­punk­te präg­te vor allem der All­tag das Erleb­nis: Gemein­sa­mes Kochen, Spie­le­aben­de, Film­näch­te oder Fahr­rad­tou­ren mach­ten den Aus­tausch leben­dig. Die Jugend­li­chen lern­ten von­ein­an­der, tausch­ten Spra­chen, Wer­te und Wit­ze aus – und began­nen, sich in der Spra­che des ande­ren ganz selbst­ver­ständ­lich zu bewegen.

Was bleibt?

Die Rück­mel­dun­gen spre­chen für sich: „Ich habe mich in der ande­ren Spra­che siche­rer gefühlt.“ – „Wir hat­ten so viel Spaß im Frei­zeit­park, aber auch beim Abend­essen mit der Fami­lie.“ – „Ich fand es schön zu sehen, wie ähn­lich wir eigent­lich sind.“ – „Es war scha­de, dass wir uns ver­ab­schie­den mussten.“

Ein herz­li­cher Dank gilt dem Vat­horst Col­lege und allen betei­lig­ten Fami­li­en für die wun­der­ba­re Gast­freund­schaft – und dem Erasmus+-Programm für die För­de­rung die­ses Aus­tauschs. Die­se Woche wur­de für alle Betei­lig­ten zu einem beson­de­ren Kapi­tel ihrer Schulzeit.

M. Weiß­schuh, mit Bei­trä­gen der Klas­se 10.1

Die­ser Aus­tausch fand im Rah­men des Eras­mus+ För­der­pro­gramms der Euro­päi­schen Uni­on statt.