Aktuelle Position: 

Grenzenlos verbunden: Berlin und Groningen im Schüleraustausch

Vom 10. bis zum 15. Novem­ber durf­ten wir, die Klas­se 10.2, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Part­ner­schu­le aus Gro­nin­gen herz­lich in Ber­lin will­kom­men hei­ßen. Die­ser Aus­tausch war für uns alle eine beson­de­re Ehre und eine ein­ma­li­ge Gele­gen­heit, neue Freund­schaf­ten zu knüp­fen und inter­kul­tu­rel­le Erfah­run­gen zu sam­meln. Die Woche war geprägt von einem abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm, das sowohl kul­tu­rel­le als auch unter­halt­sa­me Akti­vi­tä­ten umfass­te. Beson­ders beein­druckt hat uns die Herz­lich­keit und Offen­heit unse­rer nie­der­län­di­schen Gäste.

Sonn­tag, 10. Novem­ber: Die Ankunft
Nach wochen­lan­ger Vor­freu­de war es end­lich so weit: Unse­re Aus­tausch­part­ner kamen in Ber­lin an. Die Auf­re­gung war groß, und vie­le von uns stan­den im regen Kon­takt mit ihren Part­nern. Am Abend konn­ten wir sie schließ­lich per­sön­lich begrü­ßen und sie ihren Gast­fa­mi­li­en vor­stel­len. Die ers­ten gemein­sa­men Stun­den waren geprägt von Neu­gier, ers­ten Gesprä­chen und einer herz­li­chen Atmosphäre.

Mon­tag, 11. Novem­ber: Ein Tag vol­ler Kul­tur
Unser ers­ter gemein­sa­mer Tag stand im Zei­chen der Kul­tur. Am Vor­mit­tag erhiel­ten wir eine exklu­si­ve Füh­rung durch das Bun­des­kanz­ler­amt, bei der wir span­nen­de Ein­bli­cke in die Geschich­te und die aktu­el­len poli­ti­schen Abläu­fe die­ses bedeu­ten­den Gebäu­des erhiel­ten. Anschlie­ßend nah­men wir an einer indi­vi­du­ell gestal­te­ten Stadt­ral­lye teil. In Klein­grup­pen zeig­ten wir unse­ren nie­der­län­di­schen Gäs­ten Ber­lins bekann­tes­te Sehens­wür­dig­kei­ten, dar­un­ter das Bran­den­bur­ger Tor, den Alex­an­der­platz und die Neue Synagoge.

Diens­tag, 12. Novem­ber: Krea­ti­vi­tät und Sport
Der zwei­te Tag begann mit einer Graf­fi­ti-Tour durch Ber­lin-Ost­kreuz. Uns wur­den nicht nur die Geschich­ten hin­ter beein­dru­cken­den Wand­ge­mäl­den erklärt, son­dern auch die Unter­schie­de zwi­schen lega­len und ille­ga­len Graf­fi­tis. Höhe­punkt war, dass wir selbst krea­tiv wer­den und ein eige­nes Graf­fi­ti gestal­ten durf­ten. Der Abend brach­te ein sport­li­ches High­light: Gemein­sam besuch­ten wir das Bas­ket­ball­spiel ALBA Ber­lin gegen Arma­ni Mai­land in der Uber-Are­na. Die mit­rei­ßen­de Par­tie ende­te mit einem knap­pen Sieg für ALBA Ber­lin (105:101).

Mitt­woch, 13. Novem­ber: Bewe­gung und Geschich­te
Am Mitt­woch­vor­mit­tag besuch­ten wir das Sport­fo­rum Hohen­schön­hau­sen, um gemein­sam Schlitt­schuh zu lau­fen. Die sport­li­che Akti­vi­tät sorg­te für viel Spaß und aus­ge­las­se­ne Stim­mung. Am Nach­mit­tag bega­ben wir uns auf eine geführ­te Fahr­rad­tour ent­lang der Ber­li­ner Mau­er. Gui­des führ­ten uns zu geschichts­träch­ti­gen Orten und erläu­ter­ten die his­to­ri­schen Hin­ter­grün­de – eine bewe­gen­de und lehr­rei­che Erfahrung.

Don­ners­tag, 14. Novem­ber: Der Letz­te Tag
Der letz­te Pro­gramm­tag begann in der Schu­le, wo wir gemein­sam die Woche Revue pas­sie­ren lie­ßen. Unse­re nie­der­län­di­schen Gäs­te hat­ten viel Spaß bei einem inter­ak­ti­ven Kahoot-Quiz über Ber­lin. Anschlie­ßend ging es zum Bow­ling ins “Le Prom” am East­gate, wo wir den Nach­mit­tag in ent­spann­ter Atmo­sphä­re aus­klin­gen ließen.

Frei­tag, 15. Novem­ber: Der Abschied
Der Tag der Abrei­se war von gemisch­ten Gefüh­len geprägt. Einer­seits fiel es uns schwer, uns zu ver­ab­schie­den, da in die­ser Woche vie­le enge Freund­schaf­ten ent­stan­den waren. Ande­rer­seits freu­en wir uns bereits dar­auf, unse­re Part­ner im nächs­ten Jahr in Gro­nin­gen wiederzusehen.

Unser herz­li­cher Dank gilt allen, die die­sen Aus­tausch ermög­licht haben – ins­be­son­de­re unse­ren Leh­rern, Herrn Stein­bre­cher und Herrn Ladig, die mit viel Enga­ge­ment und Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm auf die Bei­ne gestellt haben. Die­se Woche war für uns alle eine unver­gess­li­che Erfah­rung, und wir freu­en uns schon jetzt auf die Fort­set­zung in Groningen.

Sofi K., Klas­se 10.2

Die­ser Aus­tausch fand im Rah­men des Eras­mus+ För­der­pro­gramms der Euro­päi­schen Uni­on statt.