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Freundschaften ohne Grenzen: Groningen-Austausch der 10.2

Am Sonn­tag, den 14. April 2024, schlie­fen die meis­ten von euch wahr­schein­lich noch tief und fest um 9 Uhr. Für uns, die Klas­se 10.2, ging es an die­sem Tag jedoch nach Gro­nin­gen in die Nie­der­lan­de. Wir ver­kürz­ten uns die etwa 9‑stündige Fahrt mit gemein­sa­mem Musik­hö­ren, zwei Pau­sen bei McDonald’s und einem Mix aus Reden und Schla­fen. Nach unse­rer Ankunft am Abend erwar­te­te uns eine span­nen­de Woche.

Mit zwei Unter­richts­stun­den über die nie­der­län­di­sche Kul­tur und Spra­che sowie einem Sport­tur­nier gegen ande­re Aus­tausch­schü­ler aus der Slo­wa­kei, Polen und Spa­ni­en star­te­ten wir in unser ein­ma­li­ges Erleb­nis. In den fol­gen­den Tagen fuh­ren wir nach Ams­ter­dam, konn­ten im Anne-Frank-Haus ihr ech­tes Tage­buch sehen und die Stadt selbst erkun­den. Wir stak­ten wie im Spree­wald mit Boo­ten durch die Kanä­le des klei­nen Dorfs Giet­ho­orn und hat­ten dabei aller­lei Schwie­rig­kei­ten. Zur Hil­fe kamen uns ande­re Tou­ris­ten, die uns mit ihrem Boot mitzogen.

Doch vor allem fuh­ren wir viel Fahr­rad, lern­ten die nie­der­län­di­sche Kul­tur und ihre Beson­der­hei­ten ken­nen. Eini­ge von uns haben auch vor, wie­der in die Nie­der­lan­de zu fah­ren, um unse­re Aus­tausch­schü­ler und neu­en Freun­de wie­der­zu­se­hen. Und das ist kein Ein­zel­fall. Auch für die Jahr­gän­ge vor uns wur­den aus Frem­den Freun­de fürs Leben. Der Aus­tausch hat auch uns als Klas­se näher zusammengebracht.

In den vie­len Stun­den im Bus wur­de uns nie lang­wei­lig, und wir haben auch auf unse­re gemein­sa­me Zeit als Klas­se zurück­ge­blickt und bedau­ert, wie schnell sie doch ver­ging. Wir konn­ten viel aus dem Aus­tausch mit­neh­men und wer­den die­se Zeit nie ver­ges­sen. Des­halb traut euch und macht sel­ber mit!

Die­ser Aus­tausch fand im Rah­men des Eras­mus+ För­der­pro­gramms der Euro­päi­schen Uni­on statt.

Mat­hil­de Z., 10.2