Der Deutsch-Enrichment-Unterricht

„Das Geheimnis unserer Schrift“ war das Thema, welches wir im ersten Halbjahr der 6. Klasse im Deutsch-Enrichment-Unterricht bearbeitet haben. Wir haben an unserer Schönschrift, auch Kalligraphie gearbeitet und Weihnachtskarten in einer vorgegebenen Schrift geschrieben.

Außerdem führten wir eine Internetrecherche zu älteren Schriften durch, zum Beispiel Hieroglyphen oder die Schrift der Römer und Etrusker,  und manche haben wir auch selbst ausprobiert.

Zusätzlich bestand für alle Schüler die Möglichkeit, das Schreiben mit einer Schreibfeder auszuprobieren, um zu erfahren, wie sich das Schreibgerät auf das eigene Schriftbild auswirkt.

Der Enrichment-Unterricht dient an dieser Schule als zusätzlicher Unterricht für Schnelllerner-Klassen, das sind diejenigen Klassen, die schon ab der 5. Klassenstufe aufs Gymnasium gekommen sind.  Im nächsten Halbjahr wird dieses Thema weiter vertieft.

M. Jagnytsch, 6.1

Der Deutsch-Enrichment-Unterricht2019-01-15T11:29:27+00:00

Cocinar en español

¡Hola amigos!

En el taller „Spanisch IG“ en nuestro colegio no sólo hay que hablar español. También cocinamos, bailamos y cantamos. Este curso no existe hace mucho tiempo por eso las ideas de cada uno valen mucho.

El 15 de octubre cocinamos tapas tradicionales de España. ¡Claro que sí también las comimos! Tuvimos que empezar ya en la cuarta hora para terminar la comida al final de la quinta.

Primero Anh, Arisa y Josi, prepararon la tortilla de patatas que pareze un poco al Bauernfrühstück. Joanne y yo preparamos un pastel de almendras y naranjas.

Después hicimos albóndigas, una tapa que se come mucho en el sur de España.

Además la señora Helm trajo queso manchego y jamón serrano para probarlo. Esas tapas comimos con trocitos de pan.

Fue una comida muy rica.

 

Das kommt dir ganz schön Spanisch vor?

In der Spanisch IG unserer Schule muss man nicht nur Spanisch reden. Wir kochen, tanzen und singen auch. Diesen Kurs gibt es noch nicht lange, deswegen können wir uns an den Ideen und Wünschen jedes Teilnehmers orientieren.

Am 15.10. haben wir traditionelle spanische Vorspeisen (Tapas) gekocht. Wir haben schon im vierten Block begonnen, da wir im fünften Block fertig sein wollten.

Zuerst haben Anh, Arisa und Josi haben die spanische Tortilla (Kartoffelomelett) vorbereitet, die einen an Bauernfrühstück erinnert. Joanne und ich haben einen Mandel-Orangen-Kuchen vorbereitet.

Danach haben wir alle albóndigas (kleine Fleischbällchen mit Tomatensoße), die man sehr viel im Süden Spaniens ist, gemacht.

Außerdem hat Frau Helm uns noch Manchego-Käse und Serrano-Schinken zum probieren mitgebracht. Diese haben wir dann mit einem Stückchen Baguette gegessen.

Es war ein sehr leckeres Essen.

Laura Centeno, 10.3

Cocinar en español2019-01-14T09:30:14+00:00

Spanischunterricht in der Dalí-Ausstellung

Im Rahmen unserer Unterrichtsreihe “Biografías en España y Latinoamérica” des Leistungskurses Spanisch (Q1) wurde unser Kurs in vier Arbeitsgruppen geteilt.
Die einzelnen Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit dem Leben und Schaffen folgender spanischer bzw. lateinamerikanischer Künstler: Francisco de Goya, Gabriel García Márquez, Miguel de Cervantes, Salvador Dalí und Pablo Picasso. Jede Gruppe bereitete eine Unterrichtseinheit zu ihrem Künstler vor.

Die Gruppe, der ich angehörte, setzte sich mit dem Leben und einigen Werken Picassos und Dalís auseinander. Da es am Potsdamer Platz eine Dalí-Ausstellung gibt, empfanden wir es als eine gute Idee, unsere Unterrichtseinheit am 17.12.2018 im Rahmen dieser Ausstellung durchzuführen. Sie bot uns die Möglichkeit unsere Ausführungen anschaulicher gestalten zu können und den Unterricht zur Abwechslung in einer anderen dem Thema angemessenen Umgebung durchzuführen.

Wir führten unseren Kurs durch die Ausstellung und erzählten währenddessen aus Dalís und Picassos Leben. Des Weiteren bereiteten wir einige interaktive Aufgaben für unsere Mitschüler vor, mit denen sie ausgewählte Werke bewusster und näher entdecken konnten.

Wir empfanden diesen Tag als eine interessante Bereicherung unseres Schulalltags und freuen uns auf weitere Projekte dieser Art.

Katarina Tsoulofta

Spanischunterricht in der Dalí-Ausstellung2019-01-14T09:28:14+00:00

IG Spanisch in der Zuckerbäckerei

Im Dezember hat sich die Küche im Treppenhaus in eine spanische Weihnachtsbäckerei verwandelt. Dahinter steckte die IG Spanisch, die zuckersüßes spanisches Weihnachtsgebäck hergestellt hat. Zu selbst hergestelltem turrón (Mandelgebäck) und polvorones (Schmalzgebäck) kam neben Kinderpunsch und Zitrusfrüchten auch noch original spanische heiße Schokolade auf den Tisch. So war nicht nur für jede Teilnehmerin der Zuckerschock garantiert. Auch waren wir alle gestärkt, um anschließend villancicos (spanische Weihnachtslieder) anzustimmen – hervorragend begleitet von den Gitarristinnen Joanne B. und Laura C. aus der 10.3. Zum vollkommen gelungenen Jahresabschluss bleibt nur noch zu sagen: ¡Feliz navidad y prospero año! Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr!

Polvorones

400 g Mehl
225 g Schweineschmalz
150 g Puderzucker
1 EL Zimtpulver
etwas Zitronenabrieb
etwas Puderzucker zum Bestreuen

 

Das Mehl auf einem Backblech gut ausbreiten und bei ca. 150 °C 12 Minuten im Ofen „toasten“. Nach 6 Minuten einmal gut durchmischen. Das Mehl mit einem Löffel durch ein Sieb streichen, damit es nicht klebt. Mehl, Schmalz, Puderzucker, Zimt und etwas Zitronenabrieb zu einem Teig verkneten und 20 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf eine Dicke von ca. 1 – 2 cm ausrollen und mit einem kleinen Glas runde Plätzchen ausstechen (ca. 8 – 10 cm Durchmesser). Der Teig kann sehr bröselig sein, da braucht es ein wenig Geduld.

Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und oben und unten etwas eindrücken, sodass eine ovale Form entsteht.

Die Polvorones bei 170 – 180 °C (Ober-/Unterhitze) ungefähr 15 Minuten backen, bis die Oberfläche etwas Farbe annimmt. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

C. Helm

IG Spanisch in der Zuckerbäckerei2019-01-14T09:27:26+00:00

Lerne Mr. Cohen und seine IG kennen!

Diskutiere mit Mr. Cohen und Mitschülern aktuelle Artikel aus England und Amerika in der IG "News Discussion"! Diese findet A-Wochen Donnerstags im Raum 1.16 von 13.30 - 14.30 Uhr und in B-Wochen Donnerstags im Raum 3.02 von 15.20 - 16.20 Uhr statt.

Lerne Mr. Cohen und seine IG kennen!2018-12-24T13:02:57+00:00

Buy this Shakespeare! – Romeo and Juliet themed Super Bowl commercials

Everyone hates exams, right? Well, this doesn’t always have to be true: For our English Advanced Class, Ms Patzak thought of something very special. So, instead of doing a “normal” second exam this term, we worked on a whole new project relating to Shakespeare’s famous play “Romeo and Juliet”. 

Our class was divided into four groups and each group was given a specific scene, each one in their own way thrilling, dramatic or tragic. Within just a week, all groups created an in-depth presentation as well as – wait for it! – their own TV commercial, relating to the given scene from “Romeo and Juliet”. 

But are a bunch of eleventh graders actually able to produce professional advertisements? You bet! There were the most extraordinary and diverse results, every one of them unique and convincing. In addition to that, the advertised products/services ranged from a perfume, a travelling agency, a power bank through to McDonald’s burgers.

All in all, this project was a nice change to all our previous exams, although it included some hard work, too. However, as a class, we overcame many challenges and created some terrific pieces of work. Just have a look for yourself!

Isabel Niesen

 

 

 

Buy this Shakespeare! – Romeo and Juliet themed Super Bowl commercials2018-12-18T22:29:52+00:00

Cine en español

„Tod@s junt@s“ hieß das Thema des Spanischunterrichts der 10.1 und 10.2 in den ersten Monaten dieses Schuljahres. Ein Teil dieser Reihe war ein Premierenbesuch des 2018 erschienenen spanischen Films „Campeones“ von Javier Fesser im Kino „Neues Off“ in Kooperation mit dem Instituto Cervantes, begleitet von Frau Helm und Frau Schwarz.

Cine en español2018-11-29T14:36:34+00:00

Q1 KrEaTiV: Mittelalter-Deutsch ganz modern

Im Rahmen des Deutschgrundkurses der Q1 bei Frau Weiße habe ich, Anna Rosenfeldt, mich zum Unterrichtsthema der Sprachgeschichte einem Gedicht aus der mittelhochdeutschen Zeit (1050 – 1350 n. Chr.) gewidmet. Mein Fokus lag auf dem Werk „Meier Helmbrecht“ des fahrenden Berufsdichters Wernher der Gärtner (auch: Wernher der Gartenaere). Dieser bayerisch/österreichische Autor lebte in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Anfang seiner berühmten, satirischen Versnovelle lautet im mittelhochdeutschen Original:

 

Wernher der Gärtner: „Meier Helmbrecht“

Abb. I: Ausschnitt aus dem „Ambraser Heldenbuch“
mit mhd. Originaltext des Meier Helmbrecht (© ÖNB)

„Einer seit waz er gesiht,

der ander seit waz im geschiht,

der dritte von minne,

der vierde von gewinne,

der fünfte von grôzem guote,

der sehste von hôhem muote:

hie wil ich sagen waz mir geschach,

daz ich mit mînen ougen sach.

ich sach, deist sicherlîchen wâr,

eins gebûren sun, der truoc ein har,

daz was reide unde val;

ob der ahsel hin ze tal

mit lenge ez volleclîchen gienc. […]“

Fritz Tschirch (Hrsg.): ebd.Stuttgart 1987, Seite 96-98.

 

Was im ersten Augenblick anmutet wie eine Fremdsprache, ist tatsächlich unsere Sprache: Deutsch, wie es vor knapp 1.000 Jahren gesprochen wurde. Nach entsprechenden Analysen befasste ich mich mit der freien Kreativaufgabe – der Erstellung einer „kunst-vollen“ neuhochdeutschen Fassung zum Originaltext. Nach beinahe unzähligen Ideen, schlüpfte ich immer mehr in die Materie des Dichtens ein. Mit folgendem selbstverfasstem Gedicht habe ich versucht, eine würdige, humorvolle Neuverfassung vom „Meier Helmbrecht“ zu konstruieren:

 

Abb. II: Ausschnitt aus dem „Ambraser Heldenbuch“ mit Miniatur des Meier Helmbrecht
(© ÖNB)

Anna Rosenfeldt: „Meier Helmbrecht“ im 21. Jahrhundert

Jemand plappert, was er behauptet gesehen zu haben,

Der andere, wie es kam zu seinem Schaden.

Der dritte im Bunde hat ein Aufmerksamkeitsproblem,

Der vierte will nur seine Aktien verstehen.

Wobei der fünfte schon den Luxus besitzt,

Ist der sechste […]

Q1 KrEaTiV: Mittelalter-Deutsch ganz modern2018-11-26T12:02:42+00:00

Speisen wie bei den Römern

Schon einmal „Hirnlose Gurken“ und „Pullum Frontonianum“ probiert?

Was auf dem ersten Blick vielleicht eigenwillig und fremd klang, erwies sich als spannende und leckere kulinarische Entdeckungsreise in die Küche der alten Römer. In Vorbereitung auf die letzte Lateinstunde in der 10. Klasse hatten die beiden Wahlpflichtkurse bei Frau Leyser und Frau Münzner nach römische Rezepten im Internet recherchiert, in Gruppen sich auf ein Rezept geeinigt, eine Einkaufsliste geschrieben und die Zutaten zur Folgestunde zur Schule mitgebracht.

Innerhalb von vier Stunden wurden die auserlesensten römischen Rezepte ausprobiert und nur leicht an die heutigen Gaumen angepasst. Es wurde geschnitten, gehäckselt, gebraten und gebacken und die neue Küche des Treppenhauses gebührend mit römischen Aromen eingeweiht.

Hungrig stürzten sich alle nach dem Kochen auf selbst gebackenes luftiges Brot, auf würzige Kichererbsen-Pfannkuchen mit Kräuterkäse (Moretum) und auf das verführerisch duftende Pullum Frotonianum (Hühnerbrust mit viel frischen Kräutern und Gewürzen in Olivenöl im Ofen gegart). Es gab als Beilagen knackigen Gemüse-, Gurken-Minz- sowie Melonensalat nach römischem Vorbild und zum Nachtisch süße Globoli (Grießbällchen mit Honig und Mohn) sowie ein römischer Birnenauflauf und ein cremiges Apothermum (Grießbrei mit Rosinen und Granatapfelkernen).

Schnell war das Büfett leer und die Meinungen waren eindeutig: Die Römer wussten, wie man gesund und lecker kochte.

Vielen Dank an alle beteiligten LateinschülerInnen, auch für das fleißige Aufräumen und Abwaschen am Ende.

Gratias vobis agimus!

Valete! Eure Lateinlehrerinnen Frau Leyser und Frau Münzner

 

Speisen wie bei den Römern2018-09-13T22:00:12+00:00