Um unseren Spanien-Austausch vollständig zu machen, schlüpften wir, die Klasse 8.1, nur sieben Tag nach Rückkehr aus unserem Abenteuer auf der iberischen Halbinsel Anfang Mai in die Rolle der Gastgeber. Am Tag der Ankunft der Spanier in Berlin waren wir total aufgeregt und glücklich unsere tollen Austauschpartner wieder zu sehen. Gespannt haben wir sie nach der Schule abgeholt und dann gemeinsam ein kleines Mittagsbuffet genossen – allerdings standen diesmal nicht empanadas, Mandarinen und patatas fritas auf dem Tisch, sondern Kartoffelsalat, Würstchen, Apfelkuchen und Käsespieße. Anschließend ging es gemeinsam nach Hause.
Am Donnerstag führte uns der erste gemeinsame Ausflugstag ins Zentrum Berlins, wo wir uns zehn berühmte Sehenswürdigkeiten ansehen wollten. Leider konnten wir diesen Ausflug nicht ganz beenden, da es in Strömen regnete. Deswegen fuhren wir dann schon früher in ein Restaurant. Dort haben wir eine lange Pause gemacht und konnten uns nass vom Regen im Restaurant trocknen lassen. Nach etwas Freizeit am Alex ging es für Spanier und Deutsche zwar an den selben Ort (Gesundbrunnen), aber in zwei verschiedene Veranstaltungen. Während wir im „Klingenden Museum“ waren, hatten die Spanier eine Führung in den Berliner Unterwelten.
Am Freitag sind wir schließlich auf die IGA gegangen. Dort hatten wir zwei Workshops, in denen wir zum Beispiel einen Campingkocher mit unseren Austauschpartnern gebaut haben. Und genau wie in Spanien gehörte das Wochenende dann den Gastfamilien.
Am Montag standen noch das Olympiastadion, eine einstündige Spree-Rundfahrt, die sehr schön war und zum Schluss ein informativer Besuch im Reichstag auf dem Programm, bevor es am Dienstag erneut hieß: „Abschied nehmen“ … und diesmal leider für länger als nur eine Woche und so flossen ziemlich viele Tränen auf beiden Seiten, denn durch die nur relativ kurze Pause zwischen unserer Woche in Madrid und dem Gegenbesuch in Berlin hatte man das Gefühl, ewig viel Zeit miteinander verbracht zu haben.


Ein Abschied für immer war es jedoch auf keinen Fall! Manche haben auch schon überlegt, ob sie sich in den Sommerferien treffen wollen, andere gar konkrete Besuchspläne besprochen. Es waren einfach zwei wundervolle Wochen mit den Austauschpartnern, die wir nie vergessen werden!

Elena Gandre, 8.1