Anne Wilkening ist Fachreferentin für Gesundheit und Suchtprävention. Sie bietet seit vielen Jahren für Schüler, Eltern und Lehrer in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung Veranstaltungen zur Suchtprävention an, wie etwa am vergangenen Donnerstag für die 8.2 am ONG.

Die Pubertät nennt sie gerne die Dingsbumsphase. Einem fehlten die Worte, man stammele vor sich hin, denn das Gehirn sei in diesem Alter „wegen Umbau vorübergehend geschlossen.“ Mit einer lebendigen und bildlichen Sprache brachte Frau Wilkening jüngere und ältere Zuhörer im Konferenzraum immer wieder zum Schmunzeln – trotz der eigentlich ernsteren Themen. Es ging um das Verhalten von Pubertierenden, den Konsum von Drogen, um effektives Lernen und die TV- und Internernetnutzung. Die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schülerinnen und Schüler sprachen für sich. Sie stellten immer wieder Fragen, auf die die Referentin geduldig einging.

„Das Gehirn ist beim Schlafen wirklich 20% aktiver als beim Fernsehen?“ Damit hätten sie nicht gerechnet. Auch nicht damit, dass mehr als 6-9 Stunden PC-Spielen pro Woche schon unzählige Gehirnzellen töten können. Oder dass man Kaffee wegen des Koffeingehalts während der Entwicklungsphase meiden sollte.

Für Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern gibt es auf der Homepage von Frau Wilkening begleitende Dokumente zu ihren Vortragsreihen.

Lena Skrotzki