Direkt nach den Osterferien 2016 waren wir – die 10.2 in Odense. Hier unser kurzer Bericht zur Fahrt.

Montag:

Pünktlich um 8 Uhr trafen wir uns, die Schüler der 10.2, am S-Bhf Biesdorf, um zur Austauschfahrt, unserer letzten gemeinsamen Klassenfahrt, nach Dänemark aufzubrechen.

Begleitet wurden wir über die gesamte Fahrt hinweg von Frau Hempelmann und Herrn Bauer.

Die Anreise war mitunter sehr laut, wahrscheinlich lag es daran, dass jeder etwas über seine Ferien zu berichten hatte, da dies quasi die dritte Woche hintereinander außerhalb der Schule war.

Nach einer langen Fahrt fand nun das große Wiedersehen mit unseren Austauschschülern statt.

Die Meisten wurden gleich von ihren Austausch-Eltern abgeholt, so konnte man sie direkt kennenlernen.

Nachdem das häusliche Einrichten beendet war, trafen wir uns am Abend, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Dienstag:

Am Dienstag veranstalteten wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern einige Workshops zu den Themen politische Polarisierung in Deutschland und Dänemark (am Beispiel: AfD und DF), die Schulsysteme in beiden Ländern, die „typische“ deutsche bzw. dänische Familie und vieles mehr.

Es wurden interessante Präsentationen in Gruppen zu Themen erstellt, die uns durch die Vorträge näher gebracht wurden, weil es besonders um Dinge ging, die man gewöhnlich nicht auf dem Schulhof diskutiert, aber uns trotzdem etwas angehen.

Dabei waren die Gruppen deutsch-dänisch gemischt, vorgetragen wurde aber auf Englisch.

Am Dienstagnachmittag wurden wir in mehrere kleine Gruppen eingeteilt, welche von den dänischen Austauschschülern durch Odense geleitet wurden. Auf unterschiedlichen Wegen begaben sich die Gruppen in das Stadtzentrum und die Dänen präsentierten uns die Stadt.

Mittwoch:

Nun hatten wir einen Höhepunkt des Austauschs erreicht: die Fahrt nach Kopenhagen.

In Kopenhagen angekommen, gingen wir zunächst in einen Souvenirladen und konnten uns neben einem Stadtplan noch andere, natürlich lebenswichtige Sachen holen.

Wir liefen danach zum Schloß Amalienborg, wo uns Frau Hempelmann ihre Künste als Tourguide präsentierte. Sie erzählte uns von der Königsfamilie und den vier Schlössern.

Anschließend gingen wir unsere geplante Bootsfahrt an.

Uns hat ein Guide durch die Fahrt geführt und uns viele interessante Fakten erzählt, aber am wichtigsten waren doch die „Sehenswürdigkeiten“ an sich. Viele waren sehr schön anzusehen. „Der Schwarze Diamant“,f die extravaganteste Bibliothek, die wir in unserem Leben je gesehen habe; „Das Königliche Theaterhaus“ und am wahrscheinlich bekanntesten: die kleine Meerjungfrau, eine unerwartet kleine Bronzestatur aus dem Märchen von Hans Christian Andersen.

Nach der Bootsfahrt hatten wir viel Freizeit, in der wir uns in Gruppen in der Stadt mehr oder weniger individuell beschäftigt haben.

Sicherlich mussten viele feststellen, wie schmerzlich teuer manch triviale Dinge hier in Dänemark sind.

Donnerstag:

Am Donnerstag besuchten wir in Kerteminde, einem wunderschönes Küstenstädtchen, ein kombiniertes Forschungs- und Erlebniscenter. Hier konnten wir vieles über die dänischen Wasserbewohner lernen und sie vor allem in einer Show sehen!

Der kalte Wind hinderte uns nicht daran, uns eine Robben- und Schweinswal-Show anzugucken.

Unsere Antwort auf das schlechte Wetter lautete hingegen: „Lasst uns Eis essen gehen!“ So saßen wir wenig später alle mit einer Kugel Eis da und machten aus der Situation das Beste.

Am letzten Abend unserer Dänemark- Reise trafen wir uns um 18:30 Uhr am Sct. Knuds Gymnasium.

Es war ein Buffet vorbereitet, welches wir vor den sportlichen Aktivitäten etwas näher inspiziert haben. Die gemischten Gruppen waren schon eingeteilt und so konnte der Spielabend starten. In den 4 Sportarten Volleyball, Fußball, Basketball und Sct. Otto Ball traten wir in einem Turnier gegeneinander an. Nachdem alle Spiele absolviert waren gab es die Auswertung und das Siegerteam erhielt einen kleinen Preis.

Freitag:

Am Freitag den 08.04., mussten wir dann alle wieder die Heimreise antreten. Wir verabschiedeten uns von unseren Austauschschülern und deren Familien. Gegen 8 Uhr fuhren wir dann los. Zurück nach Berlin, zurück nach Hause.

Teils war es sehr ruhig im Bus, doch der Versuch zu schlafen ist in der Regel recht bald gescheitert, da es wie gesagt nur teils sehr ruhig war. Auch vertrieben wir uns die Zeit mit einigen Spielen wie „Stadt Land Fluss“ oder „Wer bin ich?“, für die wir uns eigentlich schon zu cool fühlten.

Was Langweile und Internetmangel nicht alles bewirken kann…

Schlussendlich haben wir unseren Busfahrer dreimal hochleben lassen und sind nach 8 Stunden Fahrt in Biesdorf angekommen. Damit ging unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt zu Ende.