Digitaler Ganztag, Kreidefreier Unterricht – Das ONG setzt sich den Schwerpunkt, Bildungsarbeit zukunftsreif und für den Alltag vorbereitend zu gestalten. Medienkompetenz ist dabei der wesentliche Faktor: Im Unterricht lassen sich die digitalen Mittel prima als Werkzeuge nutzen, um den Stoff besser zu verstehen. Gleichzeitig lernen die Schüler dabei aber auch, wie man mit der Soft- und Hardware und dem World Wide Web besser umgeht. Zudem unterstützen wir die These, dass digitales Lernen mehr Freude mit sich bringt. Doch wie schätzen Außenstehende das Konzept ein?

Am letzten Donnerstag, den 3. Dezember, besuchte Frau Bemmer vom Tagesspiegel zwei Unterrichtsstunden in Englisch in der 7.2 bei Frau Meltonjan und Physik in der 8.1 bei Hern Hönicke, um sich das Lernen mit dem Laptop einmal genauer anzusehen.

Den dazu verfassten Beitrag können Sie hier finden.

Im Unterricht bei Herr Hönicke wurden Themen wie Dichte und Masse besprochen: Mit dem Smartboard wurde ein Video gezeigt, mithilfe eines Applets konnten die Schüler ein themenbezogenes Experiment auf ihren MacBooks simulieren.

Der Tagesspiegel stellte Herrn Hönicke u.a. folgende Fragen:

Frau Bemmer: Die Mittel sehen so integriert aus, werden eigentlich noch analoge Wege genutzt?
Hönicke: Selbstverständlich, das Digitale ist nicht für alles so hervorragend geeignet wie für z.B. beim Experiment. Wir nutzen schon auch Arbeitsblätter etc. im Unterricht.

Frau Bemmer: Wie sehr schätzen Sie diese digitalen Mittel für didaktisch wertvoll ein?
Hönicke: Digitale Mittel und Wege unterstützen zweifelsohne das Lernen. Allerdings gerade wie hier in den Naturwissenschaften sind beispielsweiße die Applets oft stark idealisiert. Es geht nicht darum, sich alles von Programmen „vorkauen“ zu lassen, es ist sehr wichtig, dass die Schüler selbstständig experimentieren. Sie lernen anhand der Applets, und nicht durch die Applets.

Maximilian Starzyk