Bei den Stichworten „Klimawandel“ und „Nachhaltigkeit“, denken die meisten Menschen wahrscheinlich zuerst an die von Autos produzierten Abgase, oder an die Problematik der sauberen Energiegewinnung. Wie wichtig allerdings auch unsere Ernährung für eine nachhaltige Erde ist, lernt man auf der Stadtfarm in Berlin Lichtenberg, welche die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse am 14. und 15. Mai im Rahmen von ONGreen besuchten.

Die Stadtfarm in Lichtenberg ist ein Bio-Betrieb, der seine Erzeugnisse besonders nachhaltig produziert und verkauft. So verzichtet man dort auf jegliche Arten von künstlichem Dünger, oder Pestiziden und achtet darauf, dass weitgehend unabhängig produziert wird. Ebenfalls einzigartig ist der in der Stadtfarm gezüchtete Fisch der Gattung clarias gariepinus. Dieser aus Afrika stammende Wels ist während Trockenzeiten an geringe Teichgrößen gewöhnt und stört sich daher auch nicht daran, mit vielen Artgenossen auf engem Raum gehalten zu werden. Weiterhin funktioniert sein Stoffwechsel so herausragend, dass es ihm möglich ist aus 1kg Futter auch 1kg Masse herzustellen (zum Vergleich: Für 1kg Rindfleisch werden rund 7kg Kraftfutter benötigt).

Während der Exkursion wurde vielen Schülern klar, dass jeder von ihnen schon mit einer kleinen Veränderung ihrer Ernährung einen großen Nutzen für die Gesundheit unserer Welt tun kann. Es reiche schon, seinen Fleischkonsum nur zu reduzieren, oder häufiger auch mal zu Bio-Produkten zu greifen.

Falls euch das Thema der nachhaltigen Ernährung interessiert, dann schaut doch auch mal bei der Stadtfarm in Lichtenberg vorbei und unterstützt sie mit einem kleinen Einkauf.
Hier geht es zur Stadtfarm!

 

M. Harrer