Die kollegiale Beratung

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Die kollegiale Beratung

Während unseres Bundesfreiwilligendienstes gibt es neben der Arbeit an unserer Einsatzstelle weitere verpflichtende Initiativen unseres Trägers. Dazu gehören 30 Bildungstage, von denen einige während der Seminarfahrten abgehalten werden. Zudem gibt es Einzelberatungsgespräche, Einsatzstellenbesuche, Projektplanungstreffen und die kollegialen Beratungen.

Was ist eine kollegiale Beratung?
Eine kollegiale Beratung kann ganz unterschiedlich ablaufen. Bei unserem Träger findet sie XX oft statt, immer in den selben Kleingruppen von 7 bis 8 Freiwilligen und einer Ansprechperson des Trägers, also Lydia, Gunnar oder Fabienne. Zusätzlich kann es vorkommen, dass eine weitere Person aus dem Team des Trägers anwesend ist. Bei der Konstellation der Kleingruppen wird darauf geachtet, dass in der Gruppe niemand aus der selben Einsatzstelle ist, sodass man, wenn nötig, auch frei über seine Probleme auf der Arbeit sprechen kann.
Denn genau dazu sind die kollegialen Beratungen da. Es wird sich Zeit genommen, um über ein Thema, das einen belastet oder über ein eigenes Problem (privat oder beruflich), zu reden und anhand verschiedener Methoden lösungsorientiert oder ratschlaggebend beraten zu werden.
Wichtig ist noch zu wissen, dass niemand dazu gezwungen wird etwas zu erzählen.

Wie läuft so eine kollegiale Beratung ab?
Es gibt verschiedene Arten der kollegialen Beratung. Bei unserem Träger laufen diese momentan nach einem bestimmten Schema ab, manche Teile des Ablaufs werden von jeder Gruppe individuell bestimmt. Für die einzelnen Phasen sind im Idealfall vorgegebene Zeitbegrenzungen und Anhaltspunkte zu beachten. Für die erste Phase der „Rollenverteilung“ sind beispielsweise 5 Minuten vorgesehen. Auf die Anwesenden werden zu Beginn die Rollen des Moderators, der Beratenden und des Fallerzählers verteilt. Optional gibt es noch die Möglichkeit, einen Protokollanten zu ernennen, der alles Gesagte festhält. Der Fallerzähler gibt ein Problem oder ein Thema in die Runde, auf das der Ablauf zugeschnitten wird. Der Fallerzähler schildert so ausführlich wie möglich seine Situation. Anschließend dürfen weitere Fragen gestellt werden, die zum Verständnis oder zur Vollständigkeit geklärt werden müssen. Bevor man sich dann auf eine Methode zur Beratung einigt, wird zunächst noch eine Schlüsselfrage formuliert. Die Phase der Beratung mit der gewählten Methode ist mit rund 15 Minuten der zeitintensivste Punkt, bei Bedarf können aber auch mehrere Methoden genutzt werden, z.B. Brainstorming und anschließend noch Gute Ratschläge. Nach dieser Phase kommt der sogenannte „Abschluss“, in der der Fallerzähler die Möglichkeit hat das Gehörte zu resümieren, Stellung zu den Ideen und Lösungsvorschlägen zu nehmen.
Zusätzlich kann man je nach Belieben und Notwendigkeit in der gesamten Gruppe das Ergebnis, den Gruppenprozess und die Methode(n) reflektieren. Wenn es gewünscht wird, kann auch der Moderator separates Feedback erhalten.

Laura und Benita

2017-03-02T18:40:57+00:00