Die Q-1 Schüler, aus dem Leistungskurs Englisch, besuchten am Dienstag und Mittwoch den Workshop „Bridging Cultures“ im Jugendfreizeitzentrum Balzerplatz. Das Konzept des Projekts besteht darin, den Schülern die verschiedenen Kulturen und ihre Probleme näher zu bringen.
Der Workshop wird von drei Referenten aus Afrika, Lateinamerika und Asien geleitet. Diese berichteten über die aktuellen Lebensumstände in ihren Heimatländern in englischer Sprache.
Die Schüler hatten die Aufgabe in Gruppen eigenständig Konzepte zu ermitteln, um Lösungen für die Probleme in den jeweiligen Ländern in Angriff zu entwickeln.

Wir haben die Schülerin Baltrun Backhaus dazu befragt und sie konnte uns einiges erzählen. Sie hat sich in ihrer Gruppe mit der Überfischung, Wasserverschmutzung und Armut in Indonesien beschäftigt.
Laut Baltrun werden einem bei „Bridging Cultures“ die sozialen, sowie auch umwelttechnischen Unterschiede zwischen den Ländern schnell klar. Somit lernt man, Deutschland viel mehr wertzuschätzen. Denn Probleme w.z.B. Hungersnot, Umweltverschmutzung und Armut treten hier weniger schwerwiegend auf. Sie sagt, dass ihr der Workshop sehr viele Aspekte vermittelt hat, die sie vorher nicht betrachtet hatte. Gerade weil wir in Deutschland nicht solch gravierende Probleme haben, sollten wir uns mit der restlichen Welt mehr befassen.

Die meisten Schüler empfanden das Projekt als sehr lehrreich und interessant. Wir hoffen, dass dieser Workshop noch viele Menschen erreicht und in Deutschland noch einiges bewirkt. Das ONG dankt der Hope Foundation!

Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei Baltrun für das nette Gespräch!

Nina Klein