Holocaustprojekt des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften
Am vergangenen Mittwoch fand das vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften organisierte Holocaustprojekt statt. Im Rahmen dieses fächerverbindenden Projekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops mit dem übergeordneten Thema Holocaust auseinander und vertieften die im Unterricht erarbeiteten Inhalte.
Folgende Workshops wurden angeboten:
- Ethik: Antiziganismus mit Besuch einer Gedenkstätte
- Geschichte: Stolpersteinspaziergang und Antisemitismus
- Geografie: „Karte des Schreckens“ – Orte des Holocaust in Berlin
- Wirtschaft: Besuch des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Schöneweide
- Politik: Rechtsextreme Strategien in Social Media
Besonders positiv hervorgehoben wurden die Exkursionen an authentische Orte der nationalsozialistischen Verbrechen. Viele Schülerinnen und Schüler beschrieben die Besuche als eindrücklich und bewegend.
Auf die Frage, was sie besonders bewegt habe, sagte eine Schülerin: „Dass Stolpersteine so natürlich in unserem Alltag sind und wir sie trotzdem nicht immer wahrnehmen, obwohl es so wichtig ist.“
Ein weiterer Schüler berichtete: „Heute hat mich das Thema der NS-Verbrechen besonders nachdenklich gemacht. Vor allem, dass viele Unternehmen davon profitiert haben, während die Opfer lange keine gerechte Entschädigung bekamen.“
Auch die Themen und die Gestaltung der Workshops wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausdrücklich gelobt. Das Projekt bildet zugleich einen wichtigen Baustein der Erinnerungsarbeit an unserer Schule. Anfang Juni folgt der gemeinsame Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen mit einer Führung, der die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust weiter vertiefen wird.
Annett Zimmermann (Fachleiterin Gesellschaftswissenschaften)




