Aktuelle Position: 

Demokratiebildung

„Demokratie ist die einzige politisch verfasste Gesellschaftsordnung, die gelernt werden muss – immer wieder, tagtäglich und bis ins hohe Alter hinein.” – Oskar Negt

Demo­kra­tie­bil­dung ist ein zen­tra­ler Bestand­teil unse­res Schul­le­bens am Otto-Nagel-Gym­na­si­um. Dabei las­sen wir uns von den Grund­sät­zen des Beu­tels­ba­cher Kon­sen­ses lei­ten: Unser Anspruch ist es, kon­tro­ver­se The­men auch als sol­che dar­zu­stel­len, auf Über­wäl­ti­gung zu ver­zich­ten und unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler dar­in zu stär­ken, eige­ne Urtei­le zu bil­den und sich poli­tisch und gesell­schaft­lich hand­lungs­fä­hig zu erle­ben. Demo­kra­tie­bil­dung ver­ste­hen wir damit nicht als ein­zel­nes Fach, son­dern im Sin­ne eines Who­le-School-Approach als fach­über­grei­fen­des Prin­zip und als Hal­tung, die unser schu­li­sches Zusam­men­le­ben prägt.

Wir möch­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler dazu befä­hi­gen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, ihre Mei­nung zu ver­tre­ten und ande­re Per­spek­ti­ven ernst zu neh­men. For­ma­te wie regel­mä­ßi­ge Klas­sen­rä­te, Betei­li­gungs­gre­mi­en, Pro­jek­te und gemein­sa­me Dis­kus­sio­nen schaf­fen dafür Räu­me, in denen Demo­kra­tie als par­ti­zi­pa­ti­ver Pro­zess kon­kret erlebt und demo­kra­ti­sche Kom­pe­ten­zen erwor­ben wer­den können.

So ver­ste­hen wir Schu­le als Ort, an dem demo­kra­ti­sche Wer­te nicht nur ver­mit­telt, son­dern gelebt werden.

Ansprechpartnerin

Eva Schröder

Fach­be­reichs­lei­te­rin Demo­kra­tie­bil­dung und Nachhaltigkeitsbildung