Demokratiebildung
- aktualisiert: 05/2026
- verantwortlich: E. Schröder
„Demokratie ist die einzige politisch verfasste Gesellschaftsordnung, die gelernt werden muss – immer wieder, tagtäglich und bis ins hohe Alter hinein.” – Oskar Negt
Demokratiebildung ist ein zentraler Bestandteil unseres Schullebens am Otto-Nagel-Gymnasium. Dabei lassen wir uns von den Grundsätzen des Beutelsbacher Konsenses leiten: Unser Anspruch ist es, kontroverse Themen auch als solche darzustellen, auf Überwältigung zu verzichten und unsere Schülerinnen und Schüler darin zu stärken, eigene Urteile zu bilden und sich politisch und gesellschaftlich handlungsfähig zu erleben. Demokratiebildung verstehen wir damit nicht als einzelnes Fach, sondern im Sinne eines Whole-School-Approach als fachübergreifendes Prinzip und als Haltung, die unser schulisches Zusammenleben prägt.
Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung zu vertreten und andere Perspektiven ernst zu nehmen. Formate wie regelmäßige Klassenräte, Beteiligungsgremien, Projekte und gemeinsame Diskussionen schaffen dafür Räume, in denen Demokratie als partizipativer Prozess konkret erlebt und demokratische Kompetenzen erworben werden können.
So verstehen wir Schule als Ort, an dem demokratische Werte nicht nur vermittelt, sondern gelebt werden.
Ansprechpartnerin
Eva Schröder
Fachbereichsleiterin Demokratiebildung und Nachhaltigkeitsbildung
Aktuelle Projekte im Bereich Demokratiebildung


Ein Schulhof als Ort der Erinnerung – Ausstellung „Gegen das Vergessen”
