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Wortsport Festival im GRIPS-Theater

Am Frei­tag, den 20. Febru­ar 2026, besuch­ten wir, eini­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Deutsch- Leis­tungs­kur­ses von Frau Albrecht, das GRIPS-Theater. 

Dort fand über das gesam­te Wochen­en­de hin­weg unter dem Mot­to „Klap­pe auf für alle” das Wort­sport Fes­ti­val 2026 statt. Ein­ein­halb Stun­den lang lie­ßen wir uns von Tex­ten in den Bann zie­hen, die an Poet­ry Slams erin­ner­ten. Anders als bei einem klas­si­schen Wett­be­werb stand dabei jedoch nicht das Gewin­nen im Vor­der­grund, son­dern die Freu­de beim Vor­tra­gen der Tex­te sowie die Inspi­ra­ti­on für die Zuhö­ren­den durch unter­schied­li­che Künst­le­rin­nen und Künstler.

Wir hör­ten unter ande­rem Bei­trä­ge über die Viel­fäl­tig­keit Ber­lins, ver­folg­ten aber auch sehr erns­te Tex­te mit gro­ßer Auf­merk­sam­keit. Beson­ders bewe­gend war ein sehr per­sön­li­cher Text zum The­ma Femi­nis­mus. Die Künst­le­rin ver­glich das Spiel Blin­de Kuh mit dem Weg­se­hen bei sexu­el­len Über­grif­fen. Sie rief dazu auf, die­se Augen­bin­de abzu­le­gen und nicht weg­zu­se­hen, son­dern für­ein­an­der ein­zu­ste­hen. Der Ver­gleich zwi­schen dem all­täg­li­chen Kin­der­spiel und dem täg­li­chen Leid vie­ler Frau­en beein­druck­te uns sehr. Ein beson­de­res High­light des Abends war der Auf­tritt der aktu­el­len deut­schen Meis­te­rin in der Klas­se unter zwan­zig. Ihr Text setz­te sich mit der Fra­ge aus­ein­an­der, ob man selbst gut genug sei und sorg­te sowohl bei uns, als auch beim rest­li­chen Publi­kum für gro­ße Begeisterung.

Ins­ge­samt war es ein sehr span­nen­der und berei­chern­der Abend, von dem wir vie­le neue Ein­drü­cke und Inspi­ra­tio­nen für den wei­te­ren Unter­richt mit­neh­men konnten.

Tris­tan D. Q2
Im Auf­trag von S. Albrecht