Aktuelle Position: 

Ein Schulhof als Ort der Erinnerung – Ausstellung „Gegen das Vergessen”

Unse­re neue Aus­stel­lung auf dem Schulhof

Am Pfingst­wo­chen­en­de wur­de auf unse­rem Schul­hof die inter­na­tio­nal beach­te­te Aus­stel­lung „Gegen das Ver­ges­sen“ von Lui­gi Tos­ca­no auf­ge­baut. Bis zu den Som­mer­fe­ri­en wer­den 19 groß­for­ma­ti­ge Por­traits von Über­le­ben­den der NS-Ver­fol­gung zu sehen sein und uns zum Nach­den­ken anregen. 

Für sein Pro­jekt sprach Lui­gi Tos­ca­no mit mehr als 400 Über­le­ben­den ver­schie­de­ner Opfer­grup­pen. Dabei wur­de deut­lich: Aus­gren­zung und Ver­fol­gung began­nen nicht plötz­lich, son­dern schlei­chend – durch Abwer­tung und Ent­frem­dung ande­rer Men­schen. Die Gesich­ter die­ser Men­schen sind in der Aus­stel­lung abge­bil­det und beto­nen den Leit­ge­dan­ken des Pro­jekts, der auf eine sei­ner Begeg­nun­gen zurück­geht: „Wenn wir die Ver­gan­gen­heit ver­ges­sen, sind wir ver­dammt, sie zu wiederholen.“ 

Lui­gi Tos­ca­no und sein Team möch­ten mit der Aus­stel­lung einen Bei­trag zu einer leben­di­gen Erin­ne­rungs­kul­tur leis­ten, Empa­thie wecken und als Mah­nung für Gegen­wart und Zukunft gegen Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus und Men­schen­feind­lich­keit wir­ken – und für die Demo­kra­tie einstehen.

Die Klas­se 9.2 hat beglei­ten­de Audio­gui­des erstellt, die in Kür­ze über QR-Codes abruf­bar sein wer­den. Vie­len Dank an die Klas­se und Frau Heubel!

Alle Mit­glie­der der Schul­ge­mein­schaft sind ein­ge­la­den, die Aus­stel­lung wäh­rend der Schul­ta­ge zu besu­chen und sich aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven mit dem Werk auseinanderzusetzen.

Eva Schrö­der