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Niederlande Austausch der Klasse 10.4 (Teil 2)

Unver­gess­li­che Momen­te in Groningen

Wir, die Klas­se 10.4, hat­ten vom 21.03. bis zum 27.03.2026 den 2. Teil des nie­der­län­disch-deut­schen Aus­tau­sches. Die­ser wur­de von Herrn Gla­sow und Frau Wend­land und den nie­der­län­di­schen Lehr­kräf­ten geleitet.

Nach­dem wir am Sams­tag nach einer lan­gen Rei­se die Nie­der­lan­de, genau­er genom­men Gro­nin­gen, erreicht hat­ten, ver­brach­ten wir den Abend sowie den Sonn­tag mit unse­ren Aus­tausch­schü­lern und ihren Fami­li­en, wobei jeder einen ande­ren Teil von Gro­nin­gen ken­nen­ler­nen konnte.

Am Mon­tag haben wir uns mor­gens im Harens Lyce­um getrof­fen und wur­den dar­auf­hin in der Schu­le her­um­ge­führt. Anschlie­ßend haben wir eine Men­ge über das nie­der­län­di­sche Schul­sys­tem erfah­ren. Nach einer kur­zen Mit­tags­pau­se sind wir danach in das Stadt­in­ne­re gefah­ren, wo wir die Akti­vi­tät „Cra­zy 88’’ gemacht haben. Dabei muss man in Grup­pen so vie­le Auf­ga­ben wie mög­lich von 88 schaf­fen. Durch die­se Auf­ga­ben haben wir viel über die ande­re Kul­tur und Haren gelernt.

Am Diens­tag haben wir uns beim zweit­höchs­ten Gebäu­de Gro­nin­gens, dem „Forum’’ getrof­fen. Dabei han­delt es sich um ein kul­tu­rel­les Gebäu­de, wel­ches größ­ten­teils aus einer Biblio­thek besteht. Im Forum gibt es jedoch auch vie­le ande­re Din­ge, die man erle­ben kann, zum Bei­spiel ein Kino, ein Café, ein Muse­um und noch viel mehr. Wir wur­den durch das Gebäu­de geführt und durf­ten sehr viel dar­über ler­nen. Krea­tiv wur­den wir bei einem Stop-Moti­on-Work­shop, bei dem wir eige­ne Kurz­fil­me dre­hen durften.

Anschlie­ßend besuch­ten wir das ehe­ma­li­ge Durch­gangs­la­ger Wes­ter­bork tran­sit camp. Von dort aus wur­den wäh­rend des Holo­caust zahl­rei­che nie­der­län­di­sche Jüdin­nen und Juden in Kon­zen­tra­ti­ons- und Ver­nich­tungs­la­ger depor­tiert. Der Besuch war ein zen­tra­ler Bestand­teil des Pro­gramms und hin­ter­ließ bei allen einen nach­hal­ti­gen Eindruck.

Am fol­gen­den Mor­gen stand ein gemein­sa­mer Aus­flug zum Bould­ern auf dem Pro­gramm. Die­se Akti­vi­tät bot Gele­gen­heit, als Grup­pe zusam­men­zu­kom­men und den Aus­tausch in einem ande­ren Rah­men fortzusetzen.

Danach sind wir wie­der ins Stadt­zen­trum zurück­ge­kehrt und haben eine Stadt­ral­lye gemacht, durch die wir Gro­nin­gen noch bes­ser ent­de­cken konn­ten. Da die­se Akti­vi­tä­ten rela­tiv früh vor­bei waren, hat­ten wir am Mitt­woch­nach­mit­tag noch sehr viel Frei­zeit, die wir mit unse­ren Aus­tausch­schü­lern ver­brin­gen konnten.

Am letz­ten Tag vor der Abrei­se sind wir noch nach Ams­ter­dam gefah­ren. Auf dem Weg dort­hin besuch­ten wir ein klei­nes Dörf­chen, die Zaan­se Schans, in dem ver­schie­de­ne typi­sche nie­der­län­di­sche Spe­zia­li­tä­ten her­ge­stellt und ange­bo­ten wur­den. In Ams­ter­dam ange­kom­men, besuch­ten wir das Muse­um „This is Hol­land’’. Dort wur­de ein Rund­flug über die Nie­der­lan­de simu­liert, wodurch wir uns die schöns­ten Attrak­tio­nen von den Nie­der­lan­den anse­hen konn­ten. Danach hat­ten wir ein biss­chen Frei­zeit, um allei­ne etwas in Ams­ter­dam zu unter­neh­men. Zum Schluss haben wir noch eine Grach­ten­fahrt mit einem Boot gemacht, bei der wir noch mehr über die Stadt erfah­ren konnten.

Am Frei­tag sind wir dann lei­der schon zurück­ge­fah­ren. Dies war sehr scha­de, da alle sehr viel Spaß wäh­rend des Aus­tau­sches hat­ten. Ins­ge­samt war die­ser Aus­tausch ein vol­ler Erfolg, da wir sehr viel über die nie­der­län­di­sche Kul­tur gelernt und neue Freund­schaf­ten geschlos­sen haben. Wir bedan­ken uns dabei bei unse­ren Leh­rern, bei Herrn Gla­sow und Frau Wend­land, und natür­lich auch bei den nie­der­län­di­schen Lehr­kräf­ten, die den wun­der­schö­nen Aus­tausch ermög­licht und geplant haben sowie beim Eras­mus+ Pro­gramm, das die­se Aus­tau­sch­er­fah­rung finan­zi­ell unter­stützt hat.

Tigran F., 10.4

Ver­ant­wort­li­che Lehr­kraft: Lau­ra Wendland