Fortbildungen sind ein zentraler Bestandteil professioneller Unterrichtsentwicklung. Auch Lehrkräfte lernen kontinuierlich weiter, um ihren Unterricht fachlich fundiert und didaktisch zeitgemäß zu gestalten.
Am 2. März nahm der Fachbereich Deutsch daher an einer Fortbildung zum Thema „Erzähltheorie didaktisch reflektieren und anwenden“ teil. Die Auseinandersetzung mit erzähltheoretischen Konzepten spielt im Deutschunterricht eine wichtige Rolle, da sie Schülerinnen und Schülern hilft, literarische Texte genauer zu verstehen und zu interpretieren. Durch Aspekte wie Erzählsituation, Perspektive oder Zeitgestaltung lernen sie, wie Geschichten aufgebaut sind und wie literarische Wirkung entsteht. Diese analytischen Werkzeuge fördern nicht nur das Textverständnis, sondern auch die Fähigkeit, eigene literarische Texte bewusster zu gestalten.
Im Rahmen der Fortbildung wurde zudem der „ErzählNavigator“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein didaktisches Instrument, das Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen soll, erzähltheoretische Aspekte systematisch zu erschließen. Die Lehrkräfte erprobten das Material exemplarisch und diskutierten gemeinsam Möglichkeiten und Grenzen seines Einsatzes im Unterricht. Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie der „ErzählNavigator“ Lernprozesse strukturieren und das Verständnis literarischer Texte nachhaltig vertiefen kann.
Die Fortbildung bot somit wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Deutschunterrichts und unterstreicht, wie wichtig der fachliche Austausch und die kontinuierliche Weiterbildung von Lehrkräften für eine qualitätsvolle schulische Bildung sind.
Julia Königs





