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Der Enrichment-Kurs „Das Geheimnis unserer Schrift“

Hast du schon gewusst, dass unse­re Schul­aus­gangs­schrift nicht immer in den Schu­len gelehrt wur­de? Frü­her lern­ten die Kin­der in der Schu­le z.B. Sütterlin.

Das und noch vie­les mehr haben wir im Enrich­ment-Kurs „Das Geheim­nis unse­rer Schrift“ gelernt. Wir hat­ten viel Spaß beim Her­um­ex­pe­ri­men­tie­ren mit Feder und Tin­te, haben unse­re Namen in Keil­schrift geschrie­ben und unzäh­li­ge ande­re Schrift­ar­ten aus­pro­biert. 

Jetzt zum Schul­jah­res­en­de den­ken wir ger­ne an unse­re Erleb­nis­se zurück und eini­ge wer­den bestimmt wei­ter expe­ri­men­tie­ren und schrei­ben. Denn Schrift ist ein wich­ti­ger Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft, die Hand­schrift ist eher in den Hin­ter­grund getre­ten, doch es haben sich neue, digi­ta­le Mög­lich­kei­ten auf­ge­tan. 

Den­noch ist es wich­tig, die Kunst, mit der Hand zu schrei­ben, zu bewah­ren. Ohne die Schrift wäre unse­re Gesell­schaft längst nicht so weit ent­wi­ckelt. 

Und noch etwas Inter­es­san­tes: Nur durch die Sume­rer hat unser Alpha­bet 26 Buch­sta­ben. Wie­so? Naja, an der Mit­tel­meer­küs­te kamen im Jah­re 300 v. Chr. die alten Sume­rer auf die Idee, ein Alpha­bet mit nur 20–30 Buch­sta­ben zu erfin­den und so die Buch­sta­ben auf eine nöti­ge Anzahl zu beschrän­ken. Es ent­stand die Keil­schrift. Aus der Keil­schrift ent­wi­ckel­te sich eine Viel­zahl an Schrif­ten, völ­lig unab­hän­gig von­ein­an­der. Auch unse­re Schrift, das latei­ni­sche Alpha­bet. 

Und des­halb soll­te die Schrift geach­tet und benutzt wer­den, so wie wir es zum Bei­spiel in unse­rem Enrich­ment-Kurs getan haben.

Mimi Anne­lies Half