Im Rahmen unseres Projekts „Haus Brasch“ hatte der Kunst-Leistungskurs Q2 die besondere Gelegenheit, die Autorin und Moderatorin Marion Brasch an unserer Schule zu begrüßen.
Seit mehreren Monaten beschäftigt sich der Kurs mit der Geschichte der Familie Brasch, dem gesellschaftlichen Kontext der DDR und der Wendezeit sowie mit Fragen von Erinnerung, Herkunft und persönlicher Perspektive. Aus diesen Auseinandersetzungen entwickeln die Schülerinnen und Schüler Entwürfe für ein fiktives „Haus Brasch“, das biografische, historische und räumliche Aspekte miteinander verbindet.
Der Besuch von Marion Brasch bot uns die Möglichkeit, unsere Fragen direkt an eine Zeitzeugin und Familienangehörige zu richten. In einem offenen Gespräch berichtete sie von ihrer Familie, ihren Erfahrungen in der DDR und ihrem Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen seit 1989. Dabei entstand kein Interview, sondern ein lebendiger Austausch, in dem persönliche Erinnerungen, unterschiedliche Sichtweisen und aktuelle Fragen ihren Platz fanden.
Für unseren Kurs war das Gespräch eine wertvolle Bereicherung. Die Begegnung ermöglichte neue Einblicke in die Geschichte der Familie Brasch und gab wichtige Impulse für die weitere Arbeit an unserem Projekt.
Wir bedanken uns herzlich bei Marion Brasch für ihre Offenheit, ihre Zeit und das anregende Gespräch.
Valentina Lazaroiu (Schülerin Kunst LK)




