„Wie beeinflusst Social Media unsere Demokratie?“
Am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, von 9 bis 14 Uhr hatten Schüler*innen verschiedener Klassen das besondere Erlebnis, an einem Medienkompetenz-Workshop teilzunehmen, der sich mit Social Media und dessen Einfluss auf unsere Meinung und Demokratie befasste. Dieser wurde von Frau Schröder über die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa im Rahmen des Projekts „Zukunft D: Demokratie in der Digitalen Gesellschaft“ organisiert. Geleitet wurde der Workshop von der Referentin Berivan Kalkan, die mit ihrer offenen Art gut auf uns eingegangen ist. Sie nahm sich viel Zeit für unsere Meinungen und Äußerungen und konnte uns viele spannende Dinge zu dem Thema erklären.
Zu Beginn fand eine kleine Kennlernrunde statt, verbunden mit einem Brainstorming dazu, was Social Media überhaupt ist und was jeder damit verbindet. Hierbei konnte man beobachten, dass sehr viele Schüler*innen schon ein stark ausgeprägtes Grundwissen in diesem Themengebiet haben, was wahrscheinlich daran liegt, dass ungefähr 96% aller Jugendlichen Social Media täglich aktiv nutzen. Anschließend begann eine Übung, bei der man sich zu verschiedenen Aussagen positionieren musste. Sobald alle sich für eine Position entschieden hatten, begann eine kleine Diskussion mit Argumenten für oder gegen diese Aussagen. Diese Diskussionsrunden hielten hierbei rund 5 bis 10 Minuten an und halfen dabei, die persönliche Meinung gut zu repräsentieren und zu erklären. Zudem verfassten wir einen kurzen Tagebucheintrag zu dem Szenario „Ein Tag ohne Social Media“ und teilten unsere Gedanken der Klasse mit.
Nach einer kurzen Pause fanden wir uns in 4er Gruppen zusammen. An der Tafel wurde nun eine Schätzfrage zu unserem Thema gestellt, und wir einigten uns innerhalb unserer Gruppen auf eine grobe Antwort. Die Gruppe, die am nächsten an der Antwort war, bekam einen Punkt, und am Ende gewann diejenige mit den meisten Punkten.
Anschließend stiegen wir in das Thema „Fake News“ ein und wie diese uns und andere unterbewusst oder bewusst beeinflussen können. In 6er-Gruppen erhielten wir jeweils einen Social-Media-Post, der entweder echt oder gefälscht war, und besprachen, woran man erkennen kann, ob Inhalte glaubwürdig sind. Danach stellten wir unsere Einschätzung der Klasse vor, bevor aufgelöst wurde, welche Posts echt und welche gefälscht waren. Tatsächlich hatten wir fast alle richtig erraten, und die Schüler*innen hatten dadurch einen guten Einblick in dieses Thema und wie man „Fake News“ erkennen kann.
Nach einer weiteren Pause begann unsere letzte Übung, bei der man in den zuvor gebildeten Gruppen zwei Aussagen erhielt und entscheiden musste, ob das Umsetzen dieser Aussage ein Risiko oder eine Chance für die Förderung der Demokratie auf Social Media sein könnte. Im Anschluss haben wir unsere Ergebnisse erneut mit der Klasse geteilt und begründet. Dies gab den Schüler*innen eine gute Möglichkeit mitzubestimmen und auch tatsächlich abzuwägen, ob die gezeigten Szenarien realistisch wären, was wir als Jugend in der Zukunft definitiv noch gebrauchen werden.
In Endeffekt ist anzumerken, dass dies ein wirklich gut geleitetes und aktiv gestaltetes Projekt war, welches nicht nur informativ, sondern auch spaßig war. Zudem hat es der gesamten Klasse einen wunderbaren Einblick in das Thema „Wie beeinflusst Social Media unsere Demokratie?“ gegeben.
Emilia H., Kim G. 10.4
(verantwortliche Lehrkraft: Laura Wendland)




