Aktuelle Position: 

Was können wir für mehr Klimagerechtigkeit tun?

Wer ist für den Kli­ma­wan­del ver­ant­wort­lich? Sind wir von ihm betrof­fen? Wel­che Lösungs­an­sät­ze gibt es gegen die Klimakrise?

Die­se Fra­gen beschäf­tig­ten uns, die 9.4, am 11. Mai 2023 in den Gär­ten der Welt. Unser im Unter­richt behan­del­tes Wis­sen aus dem Geo­gra­fie­un­ter­richt zum The­ma „Kli­ma­wan­del“ konn­ten wir anwen­den und erweitern.

So muss­ten wir zunächst in klei­nen Grup­pen als Detek­ti­ve durch die ver­schie­de­nen Gär­ten der Welt zie­hen, Umschlä­ge suchen und die Auf­ga­ben dar­in bear­bei­ten. Im Gar­ten Thai­lands waren bei­spiels­wei­se die unter­schied­li­chen Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels auf die unter­schied­li­chen Gesell­schafts­schich­ten ein The­ma. In Chi­le dis­ku­tier­ten wir über buen vivir und in Süd­afri­ka über den Kolo­nia­lis­mus. Wir hör­ten uns Sprach­nach­rich­ten an und muss­ten die­se beant­wor­ten. Alle Ant­wor­ten gin­gen per Whats­App an das „Detek­tiv­bü­ro“, das unse­re Lösun­gen aus­wer­te­te und uns zum nächs­ten Ort schick­te. Dies alles erfolg­te digi­tal über das Smartphone.

Um die­sen ers­ten Teil abzu­schlie­ßen, klär­ten wir natür­lich die Fra­ge, was Kli­ma­ge­rech­tig­keit über­haupt sei: Zum einen ist es die Här­te der Kli­ma­kri­se und wie sie auf unter­schied­li­che Gesell­schafts­schich­ten unter­schied­lich ein­schlägt – Arm und Reich, Män­ner und Frau­en, Indus­trie- und Entwicklungsländer.

Zum ande­ren sind die Staa­ten, die den Kli­ma­wan­del am meis­ten antrei­ben auch die Staa­ten, die am bes­ten etwas dage­gen tun könnten.

Das son­ni­ge Wet­ter trug zu guter Lau­ne bei. Nach einer kur­zen Pom­mes-Pau­se ging es wei­ter, nicht über die bestehen­den Pro­ble­me, son­dern über die mög­li­chen Lösun­gen zu spre­chen. Wie­der in Grup­pen infor­mier­ten wir uns über ver­schie­de­ne The­men­schwer­punk­te wie erneu­er­ba­re Ener­gien an Schu­len oder „Frau­en in ers­ter Rei­he für den Kli­ma­wan­del“. Kurz kam die Fra­ge auf, ob es nicht schon zu spät sei, irgend­et­was zu ret­ten, aber hier greift aller Wahr­schein­lich­keit der Spruch „bes­ser spät als nie“.

Auch wenn eini­ge, wie es in der Schu­le üblich ist, vor allem die Pau­sen­zeit genos­sen, wur­den beson­ders die Grup­pen­ar­beit und die neu­en Erkennt­nis­se gelobt. Das wich­tigs­te Fazit des Tages ist wohl: Men­schen sind alle unter­schied­lich vom Kli­ma­wan­del betrof­fen, aber trotz­dem – oder gera­de des­halb – soll­ten wir zusammenarbeiten.

Sanya Leh­mann (9.4)