Aktuelle Position: 

Schülerinnen und Schüler der 10.2 lesen gegen das Vergessen

Am 10. Mai jähr­te sich um 90. Mal die Ver­bren­nung von Büchern s.g. „ver­frem­de­ter“ Autorin­nen und Autoren durch die Deut­sche Stu­den­ten­schaft. Die­se Bücher­ver­bren­nun­gen waren der Höhe­punkt der „Akti­on wider den undeut­schen Geist“, mit der kurz nach der Macht­er­grei­fung der Natio­nal­so­zia­lis­ten, ab März 1933, die sys­te­ma­ti­sche Ver­fol­gung jüdi­scher, mar­xis­ti­scher, pazi­fis­ti­scher und ande­rer oppo­si­tio­nel­ler oder poli­tisch unlieb­sa­mer Schrift­stel­ler begann.

Die Idee die­ser Ver­an­stal­tung des DGB und des Bünd­nis­ses für Demo­kra­tie und Tole­ranz Mar­zahn – Hel­lers­dorf war es, das Geden­ken an die­se Autorin­nen und Autoren auch durch die jün­ge­re Gene­ra­ti­on am Leben zu hal­ten. So lasen Eli­se, Eileen, Felix M und Felix (10.2) Gedich­te und Kurz­ge­schich­ten von Erich Käst­ner und Egon Erwin Kisch. Eben­falls lasen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen des Vik­tor – Klem­pe­rer – Kol­legs und Prof. Dr. Tho­mas Bryant, der Bezirks­be­auf­trag­te für Par­ti­zi­pa­ti­on und Inte­gra­ti­on Marzahn-Hellersdorf.

R. Siek­mann