Aktuelle Position: 

Kreative Freiheit im Lebenskundeunterricht der Klasse 7.1

Im Lebens­kun­de­un­ter­richt der Klas­se 7.1 steht in die­sem Halb­jahr ein beson­de­res Pro­jekt an: Die Schü­ler dür­fen eige­ne The­men frei wäh­len und ohne Vor­ga­ben ein per­sön­li­ches Pro­jekt ent­wi­ckeln. Damit erhal­ten sie nicht nur die Mög­lich­keit, krea­tiv zu arbei­ten, son­dern auch, sich mit Inhal­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, die ihnen wirk­lich am Her­zen liegen.

Die Pro­jek­te sind viel­fäl­tig: Von Fra­gen der Nach­hal­tig­keit bis hin zu per­sön­li­chen Inter­es­sen und Zukunfts­wün­schen, wie KI Ener­gie­ver­brauch, Stadt der Zukunft, Schach­his­to­rie, japa­ni­sches Schrift­sys­tem. Die Lehr­kraft über­nimmt dabei bewusst die Rol­le eines Coa­ches und Beglei­ters: Sie stellt Fra­gen, gibt Denk­an­stö­ße und unter­stützt bei Bedarf – jedoch ohne inhalt­li­che Vor­ga­ben. So kön­nen die Schü­ler Ver­ant­wor­tung für ihr eige­nes Pro­jekt über­neh­men und indi­vi­du­el­le Lern­we­ge gestalten.

Beson­ders deut­lich wur­de bis­her dabei, wie viel Selbst­stän­dig­keit, Eigen­in­itia­ti­ve und Refle­xi­ons­fä­hig­keit in der Lebens­kun­de­grup­pe steckt. Am Ende der Pro­jekt­pha­se wer­den die Schü­ler ihre Ergeb­nis­se prä­sen­tie­ren, ver­bun­den mit einem Feed­back von Mit­schü­lern und Lehrkraft.

Das Pro­jekt zeigt ein­mal mehr, wie wert­voll offe­ne Lern­for­ma­te sein kön­nen, die nicht nur Wis­sen ver­mit­teln, son­dern auch die Per­sön­lich­keit stär­ken, Krea­ti­vi­tät för­dern und Raum für eige­ne Gedan­ken bie­ten. Die Klas­se 7.1 kann stolz auf ihre viel­fäl­ti­gen Arbei­ten sein – und viel­leicht inspi­rie­ren sie sogar künf­ti­ge Jahr­gän­ge zu eben­so muti­gen und selbst­be­stimm­ten Projekten. 

Ingo Nickel