Auf den Spuren der Märzrevolution in Berlin Mitte
Der Geschichts-Leistungskurs führte im Rahmen einer Exkursion das Projekt „Learning by going“ bei bestem Aprilwetter durch. Inhaltlicher Schwerpunkt der Klausur-Ersatzleitung war die Märzrevolution 1848 in Berlin. Ziel der Methode war es, sich intensiv mit historischen Quellen auseinanderzusetzen, um diese in einem szenischen Spiel in Berlin Mitte vorzustellen.
Vier verschiedene Quellen wurden dabei durch die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Expertengruppen analysiert und gedeutet. Im zweiten Schritt erarbeiteten die Gruppen ein szenisches Spiel, in welchem die erarbeiteten Inhalte anschaulich dargestellt wurden. Ein zentraler Aspekt der Methode „Learning by going“ ist hierbei, dass die erarbeiteten Präsentationen an dem jeweiligen historischen Ort gehalten werden, welche in der dazugehörigen Quelle thematisiert wurden. Somit wurden verschiedene Präsentationen an verschiedenen Orten gehalten: Die Barrikadenkämpfe fanden in der Jägerstraße/Friedrichstraße, die Aufbahrung der Märzgefallenen am Gendarmenmarkt, der Trauerzug am Humboldt-Forum (damals Stadtschloss) und die Trauerfeier am Friedhof der Märzgefallenen (damals Friedhof Friedrichshain) statt.
Die kreativ ausarbeiteten Szenen boten einen lebendigen Einblick in die Quellen. Außerdem konnte man durch die Verbindung mit dem historischen Ort sich gut in die Zeit versetzen und Geschehnisse besser nachvollziehen.
Insgesamt bot die Methode „Learning by going“ einen neuen Weg, eine kreative Aufgabe mit einer „trockenen“ Klausur zu verbinden. Zudem war das szenische Spiel eine amüsante und gleichzeitig lehrreiche Art und Weise, Lerninhalte zu vermitteln.





