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Fünf Tage, die bleiben: Unsere 10.1 berichtet aus Veszprém

Schü­ler­aus­tausch der 10.1 nach Veszprém (Ungarn)

Unse­re Schu­le durf­te erst­mals einen Schü­ler­aus­tausch mit dem Albert Vete­si Gym­na­si­um in Veszprém (Ungarn) orga­ni­sie­ren – unter­stützt vom Eras­mus+ Pro­gramm. Bereits im Früh­jahr 2025 begann ein leben­di­ger Aus­tausch über Pla­nung und Umset­zung, und am 15. März 2026 war es end­lich soweit: Wir stie­gen in den Bus und mach­ten uns auf den Weg nach Veszprém. Die lan­ge Rei­se von fast 12 Stun­den fühl­te sich über­ra­schend kurz an, und am Abend wur­den wir herz­lich von den Aus­tausch­schü­le­rin­nen und ‑schü­lern sowie den Gast­el­tern vor dem Vete­si Gym­na­si­um willkommen.

Der Mon­tag star­te­te mit einem Ein­blick in das Schul­le­ben: Wir wur­den durch das Gym­na­si­um geführt, nah­men an einer Unter­richts­stun­de teil und lausch­ten den unga­ri­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die mit lie­be­voll gestal­te­ten Prä­sen­ta­tio­nen über Land und Stadt glänz­ten. Danach folg­te eine beein­dru­cken­de Stadt­ex­kur­si­on durch die reiz­vol­le Innen­stadt Vespréms.

Der Diens­tag mar­kier­te viel­leicht den Höhe­punkt des Aus­tauschs – eine Rei­se in die unga­ri­sche Haupt­stadt Buda­pest. Wel­che Pracht! Die Stadt, gele­gen an der Donau, strahl­te in all ihrer Viel­falt und hin­ter­ließ bei uns unver­gess­li­che Eindrücke.

Natür­lich stand auch der Besuch der Bala­ton­re­gi­on auf dem Pro­gramm, eben­so wie das Klos­ter Pan­non­hal­ma. Dort begeg­ne­ten wir einem deut­schen Schü­ler, der dort auf die Klos­ter­schu­le geht, uns sei­nen All­tag im Inter­nat schil­der­te und sei­ne Schu­le vor­stell­te – eine berei­chern­de Begegnung.

Zum Abschluss wag­ten sich alle unter Anlei­tung der unga­ri­schen Aus­tausch­part­ner an unga­ri­sche Volks­tän­ze. Es war herz­lich, lus­tig und eine klei­ne sport­li­che Her­aus­for­de­rung zugleich.

Nach fünf inten­si­ven Tagen ging der Abschied schwe­ren Her­zens, doch die Vor­freu­de auf den Gegen­be­such in Ber­lin einen Monat spä­ter war groß. Die Rei­se bleibt in uns – eine kost­ba­re Erin­ne­rung vol­ler Wär­me, Begeg­nun­gen und neu­er Freundschaften.

Herr U. Scholz, 10.1