Simone de Beauvoir
Am 9. Januar wäre Simone de Beauvoir 118 Jahre alt geworden. Sie wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und begann mit 18 Jahren an der Sorbonne Universität in Paris, Philosophie zu studieren. Ihr Name ist heute untrennbar mit dem Namen Jean-Paul Sartres und mit den philosophischen Positionen des Existenzialismus verbunden.
Im Ethikunterricht werden Fragen des Existenzialismus und Positionen von Sartres und de Beauvoir in der 10. Jahrgangsstufe gestellt. Dabei wird deutlich, dass der Mensch für sein „Da-sein“ nichts kann, aber er ist für sein „So- sein“ verantwortlich – für sein Wesen, für seine Taten und Entscheidungen. Dadurch hat er die Freiheit, seinem „Da-sein“ erst einen Sinn zu geben.
Simone de Beauvoir gilt heute auch als Ikone des Feminismus, da sie sich intensiv für die Aufhebung von Geschlechterollen in der Gesellschaft einsetzte. Gegenwärtig zeigt sich auch, dass es in unserer Gesellschaft nicht nur „typisch männlich“ oder „typische weiblich“ gibt und Klischees und vorherrschende Rollenbilder hinterfragt werden sollten.
Herr U. Scholz, FB Ethik





