Aktuelle Position: 

Kinderrechte leben – Mitbestimmung stärken

Wie kön­nen Kin­der ihre Rech­te ken­nen­ler­nen und selbst aktiv mit­ge­stal­ten? Mit die­sen Fra­gen beschäf­tig­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 5. Jahr­gangs im Rah­men des erst­mals durch­ge­führ­ten Pro­jekts „Kin­der­rech­te leben, Mit­be­stim­mung stär­ken“, initi­iert und beglei­tet von der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Frie­dens­tau­be.

In ver­schie­de­nen Pro­jekt­pha­sen setz­ten sich die bei­den fünf­ten Klas­sen zunächst mit den Grund­la­gen aus­ein­an­der:
Was sind Kin­der­rech­te? War­um gibt es die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on und was genau regelt sie? Gemein­sam wur­de erar­bei­tet, wel­che Rech­te allen Kin­dern welt­weit zuste­hen – zum Bei­spiel das Recht auf Bil­dung, Schutz, Mit­be­stim­mung und freie Meinungsäußerung.

Anschlie­ßend rich­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihren Blick über Deutsch­land hin­aus. Sie erfuh­ren, wie Kin­der­rech­te in ande­ren Län­dern gelebt wer­den, wo sie beson­ders geschützt sind, aber auch, wo Kin­der noch immer gro­ße Benach­tei­li­gun­gen erfah­ren. Die­se Ver­glei­che mach­ten deut­lich, wie wich­tig Enga­ge­ment für eine gerech­te Welt ist.

Abge­run­det wur­de das Pro­jekt durch eine krea­ti­ve Arbeits­pha­se oder einen Blick in den Bezirk. Die Ler­ne­den durf­ten ihre prak­ti­sche Auf­ga­be selbst wäh­len. Unter dem Mot­to „Was wün­sche ich mir für unse­re Schu­le?“ wur­den die Ler­nen­den ein­ge­la­den, eige­ne Ideen für ein noch bes­se­res Schul­um­feld zu ent­wi­ckeln. Dabei ent­stan­den span­nen­de Vor­schlä­ge rund um Gemein­schafts­räu­me und ver­bes­ser­te Bar­rie­re­frei­heit.
Bei der zwei­ten Wahl­auf­ga­be lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ne Betei­li­gungs­for­men ken­nen – etwa Kin­der- und Jugend­par­la­men­te oder Mit­wir­kungs­mög­lich­kei­ten an unse­rer Schu­le und im Bezirk – und erfuh­ren, wie jun­ge Men­schen ihre Stim­me aktiv ein­brin­gen können.

Mit dem Pro­jekt „Kin­der­rech­te leben, Mit­be­stim­mung stär­ken“ ver­mit­telt die IG Frie­dens­tau­be nicht nur Wis­sen über Kin­der­rech­te, son­dern för­dert vor allem eines: das Bewusst­sein dafür, dass jede Mei­nung zählt und Ver­än­de­rung schon im Klei­nen begin­nen kann. Ein gelun­ge­nes Bei­spiel dafür, wie sozia­les Ler­nen und demo­kra­ti­sche Bil­dung am ONG leben­dig umge­setzt werden.

Jan­nis Koll im Namen des Lei­tungs­teams der IG Friedenstaube