Aktuelle Position: 

Der Andere als moralische Herausforderung

Die Klas­se 9.1 hat­te sich zuletzt im Ethik Unter­richt kon­tro­vers mit den Fra­gen aus­ein­an­der­ge­setzt: „Wie­viel Plu­ra­lis­mus und Tole­ranz ver­trägt eine Gesell­schaft?“ bzw. „Was hält eine Gesell­schaft zusam­men, wenn die Gegen­sät­ze in ihr anwachsen?“

Gera­de in der aktu­el­len Zeit, in der Gesell­schaf­ten in vie­len Län­dern immer stär­ker aus­ein­an­der­zu­drif­ten schei­nen, ist es wich­tig, sich mit den mora­li­schen Wer­ten einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft zu beschäf­ti­gen. Ande­ren tole­rant zu begeg­nen, ist eine Tugend und eine Zumu­tung, die uns viel abver­langt. Sie ist Grund­la­ge für eine Demo­kra­tie. Aber wie­viel Into­le­ranz kann man tolerieren?

Um die­se Fra­gen beant­wor­ten zu kön­nen, haben sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zunächst mit den drei Bestand­tei­len und den bei­den Kon­zep­tio­nen von Tole­ranz aus­ein­an­der­ge­setzt und auch das Pro­blem bespro­chen, war­um Tole­ranz auch schnell in Indif­fe­renz umschla­gen kann.

Herr Scholz
FB Ethik