Inklusion beginnt mit Verständnis – Einblicke in den Alltag von Menschen mit Körper- und Sinnesbehinderung
Wie können wir Barrieren abbauen und allen Menschen die gleichen Chancen ermöglichen? Mit dieser Frage haben wir uns als IG Friedenstaube am 7. und 8. Oktober 2026 im Rahmen unseres Inklusionsprojekts im 10. Jahrgang beschäftigt.
Obwohl die Inklusion von Menschen mit körperlichen und sensorischen Einschränkungen gesetzlich verankert ist, gehören Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung für viele Betroffene noch immer zum Alltag. Deshalb ist es uns als IG Friedenstaube ein besonderes Anliegen, unsere Lernenden für die Bedeutung von Inklusion zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie wichtig ein gleichberechtigtes Miteinander sowohl im Alltag als auch im Berufsleben ist.
Gerade im 10. Jahrgang spielt dieses Thema eine wichtige Rolle: Unsere Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem mittleren Schulabschluss und damit vor dem nächsten Schritt in Richtung Berufsausbildung und Arbeitswelt. Als zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Kolleginnen und Kollegen oder Führungskräfte können sie aktiv dazu beitragen, ein inklusives und respektvolles Arbeitsumfeld zu gestalten.
Auch in diesem Jahr durften wir engagierte Gesprächspartnerinnen begrüßen: Kristin und Rosalie, sowie Frank. Beide berichteten offen und authentisch von ihren persönlichen Erfahrungen. Sie gaben den Lernenden Einblicke in ihren Alltag und ihr Berufsleben und beantworteten zahlreiche Fragen – auch zu persönlichen Herausforderungen und Ängsten. Durch diese Begegnungen konnten unsere Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven kennenlernen und Berührungsängste abbauen.
Für uns als IG Friedenstaube sind solche Gespräche besonders wertvoll, denn Inklusion beginnt dort, wo wir bereit sind, zuzuhören, voneinander zu lernen und Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen wahrzunehmen. Der direkte Austausch hilft dabei, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass echte Teilhabe nur möglich ist, wenn wir bestehende Barrieren erkennen und gemeinsam überwinden.
Wir bedanken uns herzlich bei Rosalie und Frank sowie bei Kristin für ihre Zeit, ihre Offenheit und ihre wertvollen Einblicke. Ebenso gilt unser Dank dem 10. Jahrgang für die aufmerksame Teilnahme und die vielen interessanten Fragen. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam Projekte umzusetzen, die Verständnis fördern und Inklusion stärken.
Jannis Koll und Emma Tümler
Leitungsteam IG Friedenstaube




