Aktuelle Position: 

🏫 Schule ohne Rassismus – Schule mit CourageHaltung zeigen heißt HANDELN

Unse­re Schu­le ist Teil des bun­des­wei­ten Netz­werks „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“. Für uns ist das kein Titel, son­dern ein kla­rer Auf­trag.

Unse­re Inter­es­sen­ge­mein­schaft (IG) Frie­dens­tau­be gestal­tet unab­hän­gig von Lehr­kräf­ten Pro­jek­te von und für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die Dis­kri­mi­nie­rung nicht nur the­ma­ti­sie­ren, son­dern aktiv hin­ter­fra­gen und zum Aus­tausch über Lösungs­an­sät­ze anre­gen. Sozia­le Bil­dung ist ein fes­ter und ver­bind­li­cher Bestand­teil unse­res Schul­pro­gramms – in Form von jähr­lich wie­der­keh­ren­den Work­shops, unter ande­rem:

• zu Kin­der­rech­ten und Par­ti­zi­pa­ti­ons­mög­lich­kei­ten an Schu­le und im Bezirk (5. Jahr­gang),
• im Rah­men von „Respekt ver­bin­det“ mit Meet2Respect, bei dem wir mit dem 6. Jahr­gang der Fra­ge nach­ge­hen: „Wie ent­ste­hen Vor­ur­tei­le und wie kön­nen wir sie über­win­den?“,
• zu Rol­len­kli­schees und Mög­lich­kei­ten, die­se zu über­win­den (7. Jahr­gang),
• gegen das Ver­ges­sen und zur Erin­ne­rung an den Holo­caust als Extrem­form von Dis­kri­mi­nie­rung (7. Jahr­gang),
• gegen Gewalt und für einen respekt­vol­len Umgang im digi­ta­len Raum (8. Jahr­gang),
• gegen geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt an Frau­en und für Gen­der Equa­li­ty gemein­sam mit UN Women Deutsch­land (10. Jahr­gang),
• sowie für die Stär­kung von Inklu­si­on mit Men­schen mit Kör­per- und Sin­nes­be­hin­de­run­gen im All­tag und Arbeits­le­ben (10. Jahr­gang).

Unser Ziel ist klar: Die demo­kra­ti­schen Wer­te unse­rer Gesell­schaft und unse­res Grund­ge­set­zes sol­len nicht nur ver­mit­telt, son­dern im Schul­all­tag erleb­bar wer­den. Dafür braucht es unter­schied­li­che For­ma­te – etwa im offe­nen Gespräch auf Augen­hö­he von und für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, durch den Abbau von Berüh­rungs­ängs­ten mit Gesprächs­part­nern, durch das Orga­ni­sie­ren von Spen­den­ak­tio­nen für wohl­tä­ti­ge Zwe­cke oder durch den Besuch von außer­schu­li­schen Bil­dungs­or­ten wie Gedenk­stät­ten. Dabei fol­gen wir einem kla­ren Drei­schritt: Miss­stän­de erken­nen, benen­nen und gemein­sam Hand­lungs­an­sät­ze für die Zukunft ent­wi­ckeln.

Eine „Schu­le mit Cou­ra­ge“ zu sein, bedeu­tet für uns am Otto-Nagel-Gym­na­si­um:
• Hal­tung zu zei­gen und auf Miss­stän­de auf­merk­sam zu machen,
• Ver­ant­wor­tung in der Schu­le und dar­über hin­aus zu über­neh­men,
• bei Unge­rech­tig­keit nicht weg­zu­se­hen, son­dern die eige­ne Stim­me zu erhe­ben und zu han­deln.

Gera­de in gesell­schaft­lich her­aus­for­dern­den Zei­ten braucht Schu­le Räu­me für Dia­log, Per­spek­tiv­wech­sel und kla­re Wer­te. Denn Demo­kra­tie­bil­dung beginnt nicht erst im Poli­tik­un­ter­richt, son­dern ent­steht im täg­li­chen Mit­ein­an­der.

Wir sind über­zeugt: Eine Schu­le, die Viel­falt und demo­kra­ti­sche Wer­te aktiv lebt, prägt jun­ge Men­schen nach­hal­tig – weit über ihre Schul­zeit hin­aus und als Grund­la­ge für ihr gesell­schaft­li­ches Han­deln.
Unser Leit­spruch lau­tet des­halb: Sozia­le Schu­le. Huma­ne Welt. 🕊️