Aktuelle Position: 

Grüner leben in der Großstadt – IG Friedenstaube

Dass der Kli­ma­wan­del die größ­te Her­aus­for­de­rung und Bedro­hun­gen des 21. Jahr­hun­dert dar­stellt, ist den meis­ten von uns wahr­schein­lich bewusst. Die Zer­stö­rung der Umwelt ist ein all­ge­gen­wär­ti­ges Pro­blem und es liegt in unse­rer Hand, alles dafür zu tun, um dem bereits ange­rich­te­ten Scha­den so gut wie mög­lich ent­ge­gen­zu­wir­ken.
Um dafür Ansät­ze und Ideen zu lie­fern, haben wir – die IG Frie­dens­tau­be – auch in die­sem Jahr wie­der unser „ONGreen – Grü­ner leben in der Großstadt“-Projekt mit dem 8. Jahr­gang durchgeführt.

Am 20. & 21. Mai hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erneut die Mög­lich­keit, aus einem Ange­bot an Pro­jek­ten und Work­shops zu wählen.

Vega­ne Küche 

Bei die­sem Teil­pro­jekt setz­ten wir uns mit dem Kon­sum tie­ri­scher Pro­duk­te in Deutsch­land und der Welt und den Vor,- und Nach­tei­len einer fleisch­hal­ti­gen Ernäh­rung aus­ein­an­der und klär­ten über die Miss­stän­de in der heu­ti­gen Tier­hal­tung auf. Wann kann ich auch auf tie­ri­sche Pro­duk­te ver­zich­ten? War­um soll­te ich das tun? Abschlie­ßend konn­ten wir lecke­re vega­ne Gerich­te zau­bern: One-Pot-Pas­ta, Hum­mus und Mousse au Cho­co­lat auf Basis von Kichererbsen.

Im Mau­er­gar­ten des Mau­er­parks Ber­lin lern­ten wir die Rele­vanz der Bie­nen für unser Kli­ma und die Umwelt ken­nen. Mel­li­fera e.V. schreibt: „Das Leben der Bie­nen hängt an einem sei­de­nen Faden. An ihrer Bedro­hung wird uns gespie­gelt, wie es um unse­re Bezie­hung zur Natur bestellt ist.“

In die­sem Teil­pro­jekt nah­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an einer Füh­rung durch den Tier­park teil, in der der Arten­schutz im Vor­der­grund stand. Uns wur­de bewusst, was Arten­schutz eigent­lich bedeu­tet und inwie­fern der Tier­park – wobei die­ser durch­aus auch kri­tisch zu betrach­ten ist – zum Erhalt fast ver­stor­be­ner Tier­ar­ten bei­tra­gen kann.

Gemein­sam besuch­ten wir den Mate­ri­al­markt Pan­kow und ent­wi­ckel­ten und erprob­ten dort krea­ti­ve Metho­den für eine Zukunft ohne “Müll”. Aus­ge­hend von Mate­ria­li­en, die wir im All­tag weg­wer­fen, ver­an­schau­lich­ten wir unse­ren aktu­el­len Ver­brauch von Res­sour­cen und des­sen Aus­wir­kun­gen auf die Erde und das Kli­ma. Abschlie­ßend konn­ten die Ler­nen­den in ihrem eige­nen Upcy­cling-Pro­jekt Vogel­trän­ken für unse­ren Schul­hof bauen.

Ob Shop­ping, Strea­ming, Gam­ing oder die Ver­net­zung über Social Media – das Sur­fen im Inter­net gehört für die meis­ten von uns zum All­tag. Was den Nutzer*innen dabei oft nicht bewusst ist: Roh­stoff­ge­win­nung, Pro­duk­ti­on von End­ge­rä­ten sowie die Infra­struk­tur des Inter­nets ver­ur­sa­chen eine Men­ge CO2-Emis­sio­nen. Gemein­sam lern­ten wir, wie sich die Nut­zung des Inter­nets auf das Kli­ma aus­wirkt und, ob und wie die Digi­ta­li­sie­rung zum Kli­ma­schutz bei­tra­gen kann.