Aktuelle Position: 

Ein Schuljahr voller Gemeinschaft, Leistung und Wertschätzung

Mit vie­len beson­de­ren Momen­ten ist das ver­gan­ge­ne Schul­jahr am Otto-Nagel-Gym­na­si­um zu Ende gegan­gen. Neben her­vor­ra­gen­den schu­li­schen Leis­tun­gen präg­ten vor allem Begeg­nun­gen, gemein­sa­mes Enga­ge­ment und die gegen­sei­ti­ge Wert­schät­zung das Schuljahresfinale.

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war das 35-jäh­ri­ge Jubi­lä­um des Otto-Nagel-Gym­na­si­ums, das bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren mit einem gro­ßen Hof­fest gefei­ert wur­de. Das Jubi­lä­um war dabei weit mehr als ein Schul­fest: Ehe­ma­li­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler, frü­he­re Lehr­kräf­te, Weg­be­glei­te­rin­nen und Weg­be­glei­ter sowie die heu­ti­ge Schul­ge­mein­schaft kamen zusam­men. Der Tag wur­de zu einem beson­de­ren Wie­der­se­hen und zu einem Aus­tausch zwi­schen ver­schie­de­nen Gene­ra­tio­nen der Schule.

Beson­ders über den Besuch des ehe­ma­li­gen Schul­lei­ters Lutz See­le wur­de sich gefreut, der die Ent­wick­lung des Otto-Nagel-Gym­na­si­ums über vie­le Jah­re maß­geb­lich geprägt hat. Auch Gäs­te aus Poli­tik und Bil­dungs­ver­wal­tung, dar­un­ter Bezirks­stadt­rat Ste­fan Bley sowie Cath­rin Braun und Ramo­na Ren­ner von der Regio­na­len Schul­auf­sicht Mar­zahn-Hel­lers­dorf, wür­dig­ten das Jubi­lä­um mit ihrem Besuch.

Vor allem aber wur­de deut­lich, wie stark die Schul­ge­mein­schaft selbst ein sol­ches Fest tra­gen kann. Schü­le­rin­nen und Schü­ler gestal­te­ten den Tag mit gro­ßem Enga­ge­ment, Lehr­kräf­te und Mit­ar­bei­ten­de orga­ni­sier­ten, bau­ten auf und beglei­te­ten die Ver­an­stal­tung. Eltern und wei­te­re Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer hal­fen dabei, aus vie­len Ideen ein gelun­ge­nes Jubi­lä­um wer­den zu las­sen. Die zahl­rei­chen ehe­ma­li­gen Mit­glie­der der Schul­ge­mein­schaft, die an ihre alte Schu­le zurück­kehr­ten, mach­ten deut­lich: Das Otto-Nagel-Gym­na­si­um ist für vie­le Men­schen weit mehr als ein Ort des Ler­nens. Es ist ein Ort, der Men­schen mit­ein­an­der ver­bin­det – auch über Jahr­zehn­te hinweg.

Auch die schu­li­schen Leis­tun­gen des ver­gan­ge­nen Jah­res kön­nen sich sehen las­sen. Der Abitur­jahr­gang erreich­te einen her­vor­ra­gen­den Noten­durch­schnitt von 1,8. Damit gehört das Otto-Nagel-Gym­na­si­um zu den leis­tungs­star­ken Gym­na­si­en Ber­lins. Hin­ter die­ser Zahl ste­hen vie­le Jah­re gemein­sa­mer Arbeit, Aus­dau­er und Unter­stüt­zung durch Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Eltern, Lehr­kräf­te und Mitarbeitende.

Das Ende der Schul­zeit wur­de auch beim Abitur­ball sicht­bar. Der Abend war von Dank­bar­keit und Wert­schät­zung geprägt. In Reden, Gesprä­chen und per­sön­li­chen Ges­ten wur­de deut­lich, was eine gewach­se­ne Schul­ge­mein­schaft aus­macht. Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Eltern und Kol­le­gi­um blick­ten gemein­sam auf die ver­gan­ge­nen Jah­re zurück und ver­ab­schie­de­ten den Abitur­jahr­gang in einen neu­en Lebensabschnitt.

In der letz­ten Schul­wo­che stan­den dann noch ein­mal ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen im Zei­chen der Gemein­schaft. Bei der Schul­olym­pia­de tra­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler in unter­schied­li­chen Wett­be­wer­ben an und erleb­ten Schu­le von ihrer sport­li­chen und gemein­schaft­li­chen Sei­te. Ein­satz, Team­geist und Freu­de am gemein­sa­men Wett­be­werb stan­den dabei im Mittelpunkt.

Ein wei­te­rer beson­de­rer Moment war die Wert­schät­zungs­ver­an­stal­tung. Sie rück­te die­je­ni­gen in den Mit­tel­punkt, deren täg­li­che Arbeit für das Funk­tio­nie­ren einer Schu­le unver­zicht­bar ist. Beson­ders gewür­digt wur­den die Klas­sen­lei­tungs­teams sowie die Tuto­rin­nen und Tuto­ren. Ihre Auf­ga­ben rei­chen weit über Unter­richt und Orga­ni­sa­ti­on hin­aus: Sie beglei­ten jun­ge Men­schen, hören zu, ver­mit­teln, ermu­ti­gen, lösen Kon­flik­te, geben Ori­en­tie­rung und sind häu­fig Ansprech­part­ne­rin­nen und Ansprech­part­ner, wenn Unter­stüt­zung gebraucht wird.

Die­se Wert­schät­zung setz­te sich auch bei den Zeug­nis­über­ga­ben fort. Schü­le­rin­nen und Schü­ler nutz­ten die Gele­gen­heit, ihren Klas­sen­lei­tun­gen und Tuto­rin­nen und Tuto­ren per­sön­lich Dan­ke zu sagen. Damit wur­de zum Abschluss des Schul­jah­res ein wich­ti­ges Zei­chen gesetzt: Schu­le lebt nicht nur von Stun­den­plä­nen, Noten und Abschlüs­sen, son­dern vor allem von den Men­schen, die sie gemein­sam gestalten.

Eine beson­de­re Aner­ken­nung erhielt im ver­gan­ge­nen Schul­jahr außer­dem Simo­ne Meine­cke. Für ihr Enga­ge­ment als Leh­re­rin und Fach­be­reichs­lei­te­rin wur­de sie mit dem Schul­preis von Mar­zahn-Hel­lers­dorf aus­ge­zeich­net. Die Schul­ge­mein­schaft gra­tu­liert herz­lich zu die­ser ver­dien­ten Würdigung.

So bleibt vom ver­gan­ge­nen Schul­jahr mehr als eine Bilanz von Noten, Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­nen. Das Schul­jah­res­en­de am Otto-Nagel-Gym­na­si­um hat auf viel­fäl­ti­ge Wei­se gezeigt, was eine Schu­le aus­macht: Leis­tung und Enga­ge­ment, Gemein­schaft sowie Zusam­men­halt und vor allem die Bereit­schaft, die Men­schen hin­ter die­sen Leis­tun­gen wahr­zu­neh­men und wertzuschätzen.

Mit die­sem Gefühl ist das Otto-Nagel-Gym­na­si­um in die Som­mer­fe­ri­en gegan­gen und mit vie­len Erin­ne­run­gen an ein Schul­jahr, das in beson­de­rer Wei­se gezeigt hat, wie leben­dig und viel­fäl­tig Schul­ge­mein­schaft sein kann.