Eure Wahl. Eure Ergebnisse.
Am 17. September 2026 fand am Otto-Nagel-Gymnasium die Juniorwahl statt. Dabei konnten unsere Schülerinnen und Schüler demokratische Prozesse unmittelbar erleben, sich mit den zur Wahl stehenden Parteien auseinandersetzen und ihre eigene politische Entscheidung treffen.
Im Folgenden findet ihr die Ergebnisse der Juniorwahl und damit einen Eindruck davon, wie die Schulgemeinschaft das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt hätte. Bei einer Wahlbeteiligung von 83 % ergab sich folgende Stimmenverteilung bei den Zweitstimmen:
Aus dem Ergebnis der Juniorwahl am ONG lassen sich auch Bezüge zu den Werten unserer Schule herstellen — etwa zu Nachhaltigkeit, Modernität und einem respektvollen Miteinander.
Noch in derselben Woche, am 20. September 2026, fand die tatsächliche Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Aufgrund der zeitlichen Nähe bietet sich ein Vergleich der Ergebnisse für die Abgeordnetenhäuser an.
Dabei zeigen sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch deutliche Unterschiede. Besonders auffällig ist, dass in beiden Wahlen die Linken mit über 20 % der Stimmen gewonnen haben
Deutlich größer fällt der Unterschied bei den Grünen aus: Während sie bei der Juniorwahl am ONG mit 21,1 % die zweitstärkste Partei wurden, erreichten sie bei der Berliner Wahl 14,3 % und wurden damit viertstärkste Kraft im Abgeordnetenhaus.
Auch bei der CDU und der AfD fällt der Stimmenanteil bei der Berliner Wahl deutlich höher aus als bei der Juniorwahl am ONG. Besonders groß ist der Unterschied bei der AfD: Zwischen beiden Wahlergebnissen liegen mehr als 11 Prozentpunkte.
Gerade in Zeiten zunehmender politischer Polarisierung ist es eine wichtige Aufgabe der Schule, Schülerinnen und Schüler zu politischer Teilhabe zu befähigen und einen respektvollen Austausch über unterschiedliche Positionen zu fördern. Das ONG setzt sich dabei ausdrücklich für einen respektvollen Umgang miteinander ein.
Der reibungslose Ablauf der Juniorwahl und die hohe Wahlbeteiligung von 83 % zeigen, dass unsere Schulgemeinschaft die Möglichkeit zur demokratischen Beteiligung aktiv angenommen hat. Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken.
Die Bundesfreiwilligen




