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Von Katalonien nach Berlin

Wie aus einem Austausch eine europäische Freundschaft wurde
Zu Beginn der 12. Klas­se hat­ten wir im Spa­nisch-Leis­tungs­kurs Q3 bei Frau Siek­mann beson­de­ren Besuch: Mei­ne Aus­tausch­schü­le­rin Mar aus Igu­alada. Sie erzähl­te uns von ihrem Leben in Kata­lo­ni­en und brach­te uns Tra­di­tio­nen, Beson­der­hei­ten und auch aktu­el­le Kon­flik­te wie die Unab­hän­gig­keits­be­we­gung in Kata­lo­ni­en näher.
Es war sehr berei­chernd, ihre per­sön­li­chen Ein­drü­cke und Erfah­run­gen direkt von ihr zu hören. Neben­bei hat­ten wir die Chan­ce, unser Spa­nisch im Gespräch mit einer Mut­ter­sprach­le­rin anzu­wen­den und haben gemerkt, wie viel wir schon ver­ste­hen und sagen können.
Die­ser Aus­tausch begann im Mai letz­ten Jah­res, als ich am Ende der 10. Klas­se die Mög­lich­keit hat­te, vier Wochen lang die Esco­la Pia in Igu­alada in der Nähe von Bar­ce­lo­na zu besu­chen. Dort habe ich viel über die Kul­tur, den All­tag und das Leben in Kata­lo­ni­en gelernt. Im Anschluss kam Mar für vier Wochen nach Ber­lin und bekam am ONG einen Ein­blick in unse­ren Schulalltag.

Da wir uns von Anfang an sehr gut ver­stan­den haben und auch nach dem Som­mer in Kon­takt geblie­ben sind, hat­ten wir die­ses Jahr noch ein­mal die Mög­lich­keit, erst gemein­sam Zeit in Spa­ni­en und danach hier in Ber­lin zu ver­brin­gen. So ist Euro­pa für mich ganz per­sön­lich gewor­den: durch eine Freund­schaft über Län­der­gren­zen hinweg.

Ein beson­de­rer Dank gilt Frau Nie­hoff, die alles für uns orga­ni­siert und uns die­se beson­de­re Erfah­rung ermög­licht hat. Durch den Aus­tausch konn­ten wir nicht nur unse­re Sprach­kennt­nis­se ver­bes­sern und eine neue Kul­tur ken­nen­ler­nen, son­dern auch eine zwei­te Fami­lie ins Herz schlie­ßen und eine wert­vol­le Freund­schaft aufbauen!
¡Much­as gra­ci­as por esta expe­ri­en­cia inolvidable!
Mari­sa F., Q3