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„Respekt verbindet“ – Begegnungen mit meet2respect

„Respekt verbindet“ – Begegnungen mit meet2respect

Wie ent­ste­hen Vor­ur­tei­le und wie kön­nen wir ihnen begeg­nen? Mit die­ser Fra­ge haben wir uns als IG Frie­dens­tau­be bei unse­rem Pro­jekt­tag unter dem Mot­to „Respekt ver­bin­det“ gemein­sam mit dem 6. Jahr­gang beschäf­tigt. In Zusam­men­ar­beit mit meet2respect haben wir einen Raum für Begeg­nung, Aus­tausch und gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis geschaffen.

Im Mit­tel­punkt stan­den die Gesprä­che mit Sarah und Ufuk, die den Schü­le­rin­nen und Schü­lern als Ver­tre­ten­de zwei­er Reli­gio­nen per­sön­li­che Ein­bli­cke in ihre Lebens­wel­ten ermög­lich­ten. Die Jugend­li­chen konn­ten ihre Fra­gen offen stel­len und erfuh­ren dabei viel über den jüdi­schen und mus­li­mi­schen Glau­ben, per­sön­li­che Erfah­run­gen und den Umgang mit Vor­ur­tei­len. Beson­ders wert­voll war für uns zu erle­ben, wie durch den direk­ten Aus­tausch neue Per­spek­ti­ven ent­ste­hen und Gemein­sam­kei­ten sicht­bar wer­den. Denn unab­hän­gig von unse­rer Her­kunft oder Reli­gi­on ver­bin­den uns Wer­te wie Respekt, Tole­ranz und Menschlichkeit.

Wir bedan­ken uns herz­lich bei Sarah und Ufuk für den offe­nen und ehr­li­chen Aus­tausch sowie für die wert­vol­len Impul­se, die sie unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit­ge­ge­ben haben. Der Pro­jekt­tag hat uns ein­mal mehr gezeigt: Respekt ent­steht durch Begeg­nung, Ver­ständ­nis durch Zuhö­ren und Zusam­men­halt durch den Mut, auf­ein­an­der zuzu­ge­hen – auch dann, wenn Vor­ur­tei­le zunächst im Weg stehen.

Emma Tüm­ler und Jan­nis Koll
Lei­tungs­team IG Friedenstaube