Am 14.03. verbrachte die Klasse 9.2 einen ganzen Tag in den Räumen der Stiftung „Topographie des Terrors“. In zwei Gruppen, die jeweils von einem Dozenten der Stiftung geleitet wurden, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven und gewannen bisher unbekannte Einsichten zu diesem Thema. Besonders die Gruppe der „Zuschauer“ in der NS-Zeit rückte in den Fokus der Überlegungen: Waren das alles „Mit-Täter“? Oder „nur“ Mitläufer? Wie groß war das persönliche Risiko, wenn man als Beistehender nicht mitmachte? Waren alle „Täter“ in die Rolle der Täter gezwungen worden z. B. durch Befehle von Vorgesetzten? Warum machten so viele mit, als Täter, als Mitläufer?

Am Ende dieses intensiven Tages waren längst nicht alle Fragen beantwortet. Ganz im Gegenteil: Die Klasse ging mit neuen Fragen an diese zwölf Jahre der deutschen Geschichte nach Hause. Und das ist sicher als gutes Ergebnis zu werten.

 

C. Ilgner