Die Klasse 10.1 war am Dienstag, den 30. April mal wieder im GeoForschungsZentrum.

Der Tag war kurz, aber umso besser durchgeplant. Die Veranstalterin stellte uns nur einen Bruchteil der Arbeit echter Geo-Forscher vor und es gab dazu trotzdem schon unfassbar vie Wissen. Wir lernten, einige von deren Tätigkeiten nachzuvollziehen, indem wir sie selbst durchführten. Grundlegend haben wir die Erdplattentektonik besprochen und somit auch wiederholt, wie Erdbeben entstehen, was sie voneinander unterscheidet und wo sie am häufigsten auftreten.

Dann waren wir vorbereitet, um mit dem Experimentieren zu beginnen. Unter Verwendung einfachster Materialien stellten wir eigene Erdbeben nach und konnten die Gebirgsentstehung an Modellen beobachten. Anschließend bauten wir ein funktionierendes Seismometer, ein Gerät zur Messung von Erdbebenwellen. Zum Schluss orteten wir sogar mithilfe von Daten, die Frühwarnsysteme aufgezeichnet hatten, ein leichtes Erdbeben in Deutschland.

Die Zeit im GFZ war informativ und zugleich unterhaltend. Dinge, die uns total kompliziert erschienen, wurden uns schnell und verständlich gezeigt – eine tolle Alternative zum regulären Unterricht.

Annika Hellwich, Klasse 10.1